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Absage für Abwrackprämie

SPD-Stadtrat Schmoll: „OB Mergen gibt die mutlose Bedenkenträgerin“ - Absage an SPD-Initiative „Abwrackprämie“ für alte Mopeds, Mofas und Motorroller

SPD-Stadtrat Schmoll: „OB Mergen gibt die mutlose Bedenkenträgerin“ - Absage an SPD-Initiative „Abwrackprämie“ für alte Mopeds, Mofas und Motorroller
SPD-Stadtrat Werner Schmoll. Foto: goodnews4-Archiv

Baden-Baden, 14.11.2017, Bericht: Redaktion Eine sehr ausführliche Absage erhielt die SPD-Fraktion von Oberbürgermeisterin Margret Mergen zu dem Vorschlag ihrer Initiative «Abwrackprämie» für alte Mopeds, Mofas und Motorroller.

Die Verwaltung habe sich «viel Arbeit gemacht, um zu zeigen, dass in Baden-Baden die Welt in Ordnung ist was die Luftqualität angeht», ist Werner Schmoll enttäuscht von der Entscheidung der Oberbürgermeisterin. In ihrem Schreiben gehe «Frau Mergen von sehr vielen Mutmaßungen aus und gibt die mutlose Bedenkenträgerin, was den möglichen Erfolg der von meiner Fraktion vorgeschlagenen Maßnahme angeht», schreibt Werner Schmoll.

Das Schreiben von Werner Schmoll im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich übersende Ihnen die Antwort der Verwaltung zum Antrag der SPD-Fraktion vom 29.07.2017, «Abwrackprämie» für alte Mopeds, Mofas und Motorroller.

Die Verwaltung hat sich viel Arbeit gemacht um zu zeigen, dass in Baden-Baden die Welt in Ordnung ist was die Luftqualität angeht. Es gebe deshalb keinen Bedarf für die von der SPD-Fraktion angeregte «Abwrackprämie» für alte Mopeds, Mofas und Motorroller.

In ihrem Schreiben geht Frau Mergen von sehr vielen Mutmaßungen aus und gibt die mutlose Bedenkenträgerin, was den möglichen Erfolg der von meiner Fraktion vorgeschlagenen Maßnahme angeht.

Mit ihrer ablehnenden Haltung vergibt die Verwaltung aber die Chance, für einen vergleichsweise geringen Betrag Werbung für die Elektromobilität in unserer Stadt zu machen. Elektroroller beispielsweise könnten neben dem Ersatz für alte Dreckschleudern auch eine Alternative sein für Menschen, die mit einem solchen Fahrzeug in die Stadt fahren und ihr (Diesel)Fahrzeug in der Garage lassen könnten.

Die Stadt Reutlingen hatte da weniger Bedenken und «findet die Tübinger Idee uneingeschränkt gut». Sie stellte für ihre Aktion 7.500 Euro in den Haushalt ein.

www.gea.de, www.heise.de

Fazit: Die Baden-Badener Verwaltungsspitze hat nach ihrer Ansicht «wirksamere (!!!) Formen der Luftreinhaltung» auf Lager: Sie setzt auf «weitere Messstellen an der B 500»…

Mit freundlichen Grüßen, Werner Schmoll

PDF Antwort von OB Mergen an Werner Schmoll


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