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Gefährung für Projekte für Naherholung und Naturerfahrung befürchtet

CDU-Abgeordnete sehen Windkrafträder als „kritisch“ für Weltkulturerbe - Sylvia Felder und Tobias Wald schreiben an Umweltminister Untersteller

CDU-Abgeordnete sehen Windkrafträder als „kritisch“ für Weltkulturerbe - Sylvia Felder und Tobias Wald schreiben an Umweltminister Untersteller
Tobias Wald, Landtagsabgeordneter der CDU. Foto: goodnews4-Archiv

Baden-Baden/Stuttgart, 23.02.2017, Bericht: Redaktion In einem gemeinsamen Brief an den baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller fordern die beiden mittelbadischen Landtagsabgeordneten Sylvia Felder und Tobias Wald die Erörterung der Auswirkungen möglicher Windkraftanlagen im Landkreis Rastatt am Hummelsberg und im Stadtkreis Baden-Baden am Wettersberg.

Wichtig sei im Zuge der Energiewende, dass Entscheidungen mit größtem Verstand zum Wohl für Mensch und Natur umgesetzt werden müssten, lassen sich die beiden CDU-Abgeordneten in der Erklärung zitieren. Die Ausgangslage im Jahr 2012 stelle sich im Gegensatz zu heute ganz anders dar. Die Umstände hätten sich massiv geändert. Die rechtlichen Vorgaben sowie die Planungslage würden nicht mehr zum technischen Stand der Windkraftanlagen der heutigen Zeit passen, meint Sylvia Felder.

Aufgrund der neuen Ausgangslage sehen beide Abgeordneten Handlungsbedarf. Viele Erkenntnisse seien in den letzten Jahren hinzugekommen. Nicht zuletzt dadurch, dass Windkraftanlagen immer höher gebaut würden und in vergleichbaren Vorgebirgszonen immer massivere Probleme mit der Ausbreitung von Schall und Schattenwurf auftreten würden. Auch sehe man die Auswirkung von Windkraftanlagen auf die Bewerbung Baden-Badens zum Weltkulturerbe aus der Erfahrung anderer Bewerbungen als kritisch. Zudem äußern die Abgeordneten die Sorge, dass mögliche Windkraftanlagen in dieser Region wichtige Projekte für Naherholung und Naturerfahrung, wie den Masterplan Schwarzwaldhochstraße oder den Nationalpark, in Frage stellen.


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