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FDP gegen Windkraft in Baden-Baden - Stadtrat Hans Schindler: „30 % der benötigten Energie in Baden-Baden selbst zu erzeugen, ist reine Willkür“

FDP gegen Windkraft in Baden-Baden - Stadtrat Hans Schindler: „30 % der benötigten Energie in Baden-Baden selbst zu erzeugen, ist reine Willkür“
Hans Schindler, FDP-Stdtrat und DEHOGA-Vorsitzender. Foto: goodnews4-Archiv

Baden-Baden, 06.05.2016, Bericht: Redaktion Die Baden-Badener FDP spricht sich klar gegen die Aufstellung von bis zu zehn Windrädern auf der Gemarkung der Kurstadt aus, erklärten die Liberalen gestern.

Hans Schindler, Stadtrat und hiesiger Vorsitzender des Deutscher Hotel- und Gaststättenverbands, wird in der Erklärung mit einem Statement zitiert: «Baden-Baden ist in erster Linie eine international renommierte Kurstadt, deren Wert neben den berühmten Thermalquellen und dem reichhaltigen Kulturangebot vor allem durch die schöne, teilweise unberührte Natur Erholung suchende Menschen aus aller Welt anzieht. Das darf nicht durch gigantische Industrieanlagen am Rande des Nationalparks beeinträchtigt werden. Durch die gezielte Unterstützung bei der Errichtung des Nationalparks gehen die Bemühungen der Freien Demokraten gerade in die andere Richtung. Außerdem ist die Windkraft in unserer Gegend betriebswirtschaftlich nur mit hohen Subventionen realisierbar, Subventionen für Investoren, die -ausnahmslos- auch von einkommensschwachen Haushalten über einen der höchsten Strompreise in Europa mit bezahlt werden müssen. Die Forderung, 30 % der benötigten Energie in Baden-Baden selbst zu erzeugen, ist reine Willkür. Man stelle sich vor, dieser Anteil würde auch für die Erzeugung von Nahrungsmitteln gefordert…»


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