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Förderung für Umwelt- und Naturschutzzentren in freier Trägerschaf

Grüne Landtagsabgeordnete Böhlen und Hentschel mit gemeinsamer Erklärung - Geld für die Umweltbildung

Stuttgart, 19.07.2017, Bericht: Redaktion Das Land Baden-Württemberg fördere mit einem Sonderprogramm noch bis Ende des Jahres Umwelt- und Naturschutzzentren in freier Trägerschaft. Förderanträge können bis 31. Juli eingereicht werden. Das teilten die grünen Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel und Bea Böhlen mit.

Die Förderung gehe auf eine Initiative der Landtagsfraktion der Grünen zurück. Je Einrichtung können bis zu 5.000 Euro vergeben werden. Das Geld soll Projekten in den Bereichen Bildung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit zugutekommen. Insgesamt stehen im Naturschutzhaushalt des Landes dafür 100.000 Euro zur Verfügung.

Bea Böhlen erklärt dazu: «Die Umwelt- und Naturschutzzentren im Land leisten wertvolle Arbeit für den Umweltschutz, den Naturschutz und die Umweltpädagogik. Umso bedauerlicher ist es, dass sie viele Ideen aufgrund ihrer schlechten finanziellen Situation kaum umsetzen können.» Mit der Förderung wolle die Landesregierung das ehrenamtliche Engagement der Zentren honorieren und dabei helfen, neue Projekte auf den Weg zu bringen. «Darüber hinaus soll die finanzielle Unterstützung dazu beitragen, dass die Arbeit der Zentren von der Bevölkerung stärker wahrgenommen wird», wird der Rastatter Landtagsabgeordneter Thomas Hentschel zitiert.

Über die Förderfähigkeit eines Projekts entscheiden die Regierungspräsidien. Für die Bewilligung von Mitteln bedürfe es eines Antrags auf Basis der Landschaftspflegerichtlinie, heißt es in der Erklärung der grünen Abgeordneten. Erstattet werden könnten 70 Prozent der Projektkosten, maximal jedoch 5.000 Euro. Das Projekt müsse in diesem Jahr abgeschlossen werden. Vereine und Verbände könnten ihre Anträge bis zum 31. Juli 2017 bei den Regierungspräsidien einreichen. Die Antragsunterlagen stehen auf der Webseite des Umweltministeriums zum Download bereit.


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