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Lösung gesucht

Rückenwind aus Karlsruhe für Neues-Schloss-Initiative - „Kein Verständnis mehr für den Niedergang“ - Fawzia Al Hassawi erhält Brief von Robert Mürb

Rückenwind aus Karlsruhe für Neues-Schloss-Initiative - „Kein Verständnis mehr für den Niedergang“ - Fawzia Al Hassawi erhält Brief von Robert Mürb
Robert Mürb, Vorsitzender der Landesvereinigung Baden in Europa e.V.

Baden-Baden, 15.08.15, Bericht: Redaktion Auch die Organisation Landesvereinigung Baden in Europa e.V. mit Sitz in Karlsruhe sucht einen Weg für das festgefahrene Projekt Neues Schloss in Baden-Baden.

In einem offenen Brief setzt Robert Mürb, Vorsitzender der Vereinigung, die Baden-Badener Oberbürgermeisterin Margret Mergen davon in Kenntnis, dass er ein Schreiben an die Schloss-Eigentümerin Fawzia Al Hassawi richtete. In der letzten Woche hatten bereits die Freien Bürger für Baden-Baden eine Initiative für einen Runden Tisch zum Neuen Schloss angekündigt. «Wir begrüßen es sehr, dass auch einige Fraktionen des Gemeinderats neuerdings das Gespräch suchen», heißt es dazu aus Karlsruhe.

Das Schreiben an das Baden-Badener Rathaus im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, liebe Frau Mergen, wie Sie wissen, haben wir uns seit Jahren für eine gute Zukunft des Neuen Schlosses Baden-Baden bemüht. In unseren Jahresgesprächen mit den einzelnen Fraktionen des Landtages von Baden-Württemberg, dem Ministerpräsidenten und einigen Ressort-Minister stand das Thema Neues Schloss regelmäßig auf der Agenda.

Wir haben uns auch an die EU-Kommission gewandt, um nach Lösungen durch europäische Institutionen zu suchen. Inzwischen haben wir auch ein Schreiben am 29. Juni 2015 (siehe Anhang) an die Besitzerin Frau Fawzia Mubarak Al-Hassawi gerichtet und darin um ein Gespräch mit dem Vorstand der Landesvereinigung Baden in Europa e.V. gebeten. Wir haben zwar bisher noch keine Antwort erhalten, aber hoffen dennoch auf ein baldiges Gespräch. Wir begrüßen es sehr, dass auch einige Fraktionen des Gemeinderats neuerdings das Gespräch suchen. Mitbürgerinnen und Mitbürger auch außerhalb Baden-Badens haben kein Verständnis mehr für den Niedergang des namensgebenden Schlosses Baden und drängen auf eine vernünftige und tragfähige Lösung unter Verzicht auf die Bebauung des unter Denkmalschutz stehenden Parks. Wir haben den Eindruck, wenn die Stadt Baden-Baden und das Land Baden-Württemberg in einer engen Zusammenarbeit mit Frau Fawzia Mubarak Al-Hassawi eine Lösung sucht, dass wir gemeinsam zu einer befriedigenden Lösung kommen. Eine Aufteilung dieses außerordentlich künstlerisch, städtebaulich und historisch bedeutsamen Ensembles muss im gemeinsamen Interesse aller Beteiligten verhindert werden.

Der Bau im Park ist vor allem auch wegen der für Baden-Baden existenziellen heißen Quellen problematisch, nachdem nach unserer Information die Fachleute Schäden nicht ausschließen können. Dieser Gesichtspunkt wurde unseres Erachtens bisher viel zu wenig thematisiert.

Mit freundlichen Grüßen Prof. Robert Mürb

PDF Brief an Fawzia Al Hassawi


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