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Aus dem Rathaus Baden-Baden

Frank Lippold ausgezeichnet als „Künstler in Baden-Baden 2017“ - „Die Technik des Holzschnittes“

Frank Lippold ausgezeichnet als „Künstler in Baden-Baden 2017“ - „Die Technik des Holzschnittes“
Frank Lippold ist der Preisträger des städtischen Kunstpreises "Künstler in Baden-Baden 2017". Foto: Stadt Baden-Baden

Baden-Baden, 07.12.2017, Bericht: Rathaus Frank Lippold ist der Preisträger des städtischen Kunstpreises «Künstler in Baden-Baden 2017». Mit der Ehrung einher geht eine von der Gesellschaft der Freunde junger Kunst ausgerichtete Ausstellung mit dem Titel «Schwarze Zahlen».

Die Ausstellung ist vom 10. Dezember bis zum 28. Januar 2018 im Alten Dampfbad zu sehen. Oberbürgermeisterin Margret Mergen eröffnet die Schau am Sonntag, 10. Dezember, 11 Uhr. Zum Werk des Künstlers spricht Pit Klein von der Gesellschaft der Freunde junger Kunst.

Danach ist die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten des Alten Dampfbads zu sehen: Dienstag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und an den Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.

Lippold wurde am 2. Juli 1970 in Greifswald geboren. Nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher studierte er an der Hochschule für bildende Künste in Dresden. Der Künstler kam bereits 2014 als Baldreit-Stipendiat in den Genuss einer städtischen Kulturförderung. Nach Ablauf der Zeit kehrte er wieder zurück nach Schloss Scharfenberg bei Dresden, um dort seine Zelte abzubrechen und ganz nach Baden-Baden überzusiedeln. In der traditionsreichen Technik des Holzschnittes hat der Künstler zu einer individuellen Konzeption gefunden. Er arbeitet mit Mehrschichtplatten, aus denen er allmählich das Motiv herausschneidet. Ihn reizt dabei der nicht korrigierbare, fortlaufende Entscheidungsprozess bei der Bearbeitung der Platten.

Klein schreibt über diese Arbeitsweise: «Die Technik des Holzschnittes dient der Vervielfältigung eines Kunstwerkes, damit es als Unikat beziehungsweise Original nicht einsam und alleine und daher oft unbezahlbar bleibt, sondern als eines von fünfzig oder hundert bezahlbar wird und unter die Leute kommt. An diese Holzschnittregeln, so es denn welche sind, hält sich Frank Lippold nicht: Er bearbeitet kein Massivholz, sondern Sperrholzplatten, und er macht davon auch keine Abzüge, sondern er verwandelt die Platten als solche in Kunst.»


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