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SWR3 New Pop Festival 2017

Superstar Anastacia morgen in Baden-Baden - SWR3-Musik-Chef Friedel erwartet 50.000 Besucher und sieht das Besondere - "Dass man in eine Stadt ein Festival einbaut"

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goodnews4-VIDEO-Interview von Alisa Melcher mit Gregor Friedel

Baden-Baden, 13.09.2017, 19:00 Uhr, Bericht: Christian Frietsch Herausragender Höhepunkt des SWR3 New Pop Festivals wird der Besuch von Popstar Anastacia in Baden-Baden sein. Schon morgen nimmt die US-Amerikanerin im Festspielhaus bei einer TV-Aufzeichnung den Preis «SWR3 Pioneer of Pop» entgegen. Im goodnews4-Video-Interview nennt SWR3-Musikchef Gregor Friedel seine nicht ganz so bekannten drei Favoriten unter den vielen Pop-Interpreten, die am Wochenende aus Baden-Baden eine Music Hall machen werden.

«Rag ´n´ Bone Man, Welshly Arms und The XX», nennt der SWR3-Musikchef und alle drei werden die Karriere von Anastacia vor Augen haben, die im Jahr 2000 mit einem Konzert im Baden-Badener Theater ihren Lauf nahm. Vielen enttäuschten Festivalbesuchern, die nach Baden-Baden ohne Eintrittskarten als Zaungäste anreisen werden, macht Gregor Friedel Hoffnung auf spannende Ersatz-Erlebnisse. In den Kolonnaden sei viel los, «wir haben unsere Live-Bühne, da werden die Startalks mit Pierre M. Krause geführt, da sind fast alle da, die beim New Pop Festival auftreten», verspricht er Abwechslung und dies nicht nur durch reichliches Angebot von Getränkeständen, die sich durch den Kurgarten ziehen.

Das Verhältnis von privilegierten Karteninhabern zur großen Schar von Zaungästen bleibt wie auch in den vergangenen Jahren eine Schieflage. «Es können knapp 20.000 Leute die Konzerte verfolgen in Baden-Baden und wir rechnen mit ungefähr 50.000 bis 60.000 Leuten in der Stadt». Von morgen bis Sonntag ist in unserer «Stadt ein Festival eingebaut», formuliert Gregor Friedel das einzigartige Format des Festivals.


Abschrift des goodnews4-VIDEO-Interviews mit Gregor Friedel:

goodnews4: Gregor Friedel, was sind denn aus Ihrer Sicht die drei musikalischen Highlights des 23. SWR3 New Pop Festivals?

Gregor Friedel: Das ist tatsächlich ein bisschen schwierig zu sagen, weil wir so eine große Vielfalt an Künstlern haben. Persönlich freue ich mich am allermeisten auf den Rag ´n´ Bone Man, ich glaube das wird auch ein Konzert, auf das sich viele Leute freuen. Ich freue mich auf die Welshly Arms, die mir sehr gut gefallen. Ich glaube ein weiterer Höhepunkt wird am Sonnabend The XX sein, im Festspielhaus.

goodnews4: Wie viele Besucher konnten denn eine Karte ergattern und mit wie vielen Zaungästen rechnen Sie für die drei Tage?

Gregor Friedel: Wir hatten dieses Jahr weit mehr als 50.000 Anfragen für die Karten. Es können knapp 20.000 Leute die Konzerte verfolgen bei uns in Baden-Baden und wir rechnen mit ungefähr 50.000 bis 60.000 Leuten in der Stadt. Es kommt natürlich immer ein bisschen darauf an, wie das Wetter ist. Momentan schaut es ja nicht so gut aus, soll ja aber toll werden.

goodnews4: Was sind denn die größten organisatorischen Herausforderungen?

Gregor Friedel: Das Spannende ist, dass man in eine Stadt ein Festival einbaut, und zwar in bestehende Gebäude tatsächlich. Beim New Pop Festival ist es einzigartig, dass man solche Gebäude hat wie das Kurhaus, wie das Festspielhaus und das Theater. In diese Säle eine Rock ‘n‘ Roll-Show reinzubauen, ist relativ spannend und natürlich versuchen wir, die gesamte Stadt mit einzubeziehen. Das bedeutet, wir sind hier auf ein Gelände beschränkt, auf die Innenstadt und das ist ein sehr, sehr spannendes Unterfangen, das aber seit vielen Jahren wunderbar funktioniert.

goodnews4: Haben Sie für die vielen Zaungäste auch einige Tipps, wie es auch ohne Konzertbesuch spannend wird?

Gregor Friedel: Absolut. In den Kolonnaden ist viel los, wir haben unsere Live-Bühne, da werden die Startalks mit Pierre M. Krause geführt. Da sind fast alle da, die beim New Pop Festival auftreten. Wir haben dort abends Live-Unplugged-Shows wie Lotte, Zak Abel mit verschiedenen Musikern, die da sind, sind es insgesamt sechs Konzerte unter anderem auch Joseph J. Jones, auch sehr toll, kann man sehr, sehr empfehlen. Man ist also den ganzen Tag hier auch gut unterwegs und wird schön bedient, auch wenn man keine Karte für ein Konzert kriegen konnte.

goodnews4: Vielen Dank für das Interview.

Das Interview führte Alisa Melcher für goodnews4.de.

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goodnews4-VIDEO-Interview von Alisa Melcher mit Gregor Friedel


SWR-Erklärung zu Anastacia:

Anastacia gehört seit ihrem Debüt im Jahr 2000 zu den wohl kraftvollsten Stimmen in der internationalen Popszene. Michael Jackson war damals so von ihr überzeugt, dass er ihr persönlich einen Plattenvertrag anbot. Allein das Debütalbum «Not that Kind» mit der Hitsingle «I‘m Outta Love» wurde über fünf Millionen Mal verkauft und hielt sich 84 Wochen lang in den deutschen Charts. Der nächste Longplayer, «Freak Of Nature» von 2001, war sogar noch erfolgreicher und ging sieben Millionen Mal über die Ladentische. Bis heute verkaufte die am 17. September 1968 in Chicago als Anastacia Lyn Newkirk geborene Ausnahmesängerin weltweit über 30 Millionen Tonträger.

In Deutschland landeten zwei weitere Alben auf Platz 1 und wurden dreifach bzw. vierfach mit Platin ausgezeichnet. Fünf ihrer Singles erzielten Goldstatus, darunter auch der Nummer-1-Hit «I Belong to You», ein Duett, das sie zusammen mit Eros Ramazzotti aufgenommen hatte. Anastacia kommt darüber hinaus auf diverse weitere Nummer-1-Platzierungen in insgesamt 19 Ländern und erreichte bislang mehr als 100 Millionen Youtube-Views. Hinzu kommen zahlreiche Preise: sechs MTV Awards, vier Echos, drei World Music Awards, drei Brit Awards, drei Goldene Europa Awards, der Bambi und die Goldene Kamera. Ausgezeichnet wurde Anastacia darüber hinaus nicht nur als Musikerin, sondern auch immer wieder für ihr soziales Engagement.

2003 erkrankte sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere an Brustkrebs. Nach einer erfolgreichen Behandlung rief sie den «Anastacia Fund» zur Unterstützung von Aufklärungs- und Präventionskampagnen ins Leben und brachte diese Stiftung schließlich in die «Breast Cancer Research Foundation» von Est e Lauder ein. Für ihre Verdienste erhielt Anastacia u. a. den Social Commitment Award der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. sowie der Women‘s World Artist Award. Auch ihre zweite Brustkrebserkrankung im Jahr 2013 konnte erfolgreich behandelt werden. Während der Therapie machte Anastacia weiterhin Musik und so erschien im Mai 2014 das Album «Resurrection» (dt. «Wiederauferstehung»). In diesem Jahr veröffentlicht sie nun nach der Vorabsingle «Caught in the Middle» am 15. September «Evolution», das insgesamt siebte Studioalbum ihrer Karriere.


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