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Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Baden-Baden erhielt 675.000 Euro aus Stuttgart für Ländlichen Raum - Beate Böhlen: „Ökologischen Ansatz werden wir noch verstärken“

Baden-Baden erhielt 675.000 Euro aus Stuttgart für Ländlichen Raum - Beate Böhlen: „Ökologischen Ansatz werden wir noch verstärken“
Beate Böhlen, Grünen-Landtagsabgeordnete aus Baden-Baden. Foto: goodnews4-Archiv

Baden-Baden, 07.10.2016, Bericht: Redaktion Die Stadt Baden-Baden erhielt im Zeitraum von 2011 bis 2015 673.722 Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, ELR.

Die Landesmittel flossen in Projekte rund um die Themen Wohnen, 269.702 Euro, Arbeiten, 235.740 Euro, und Gemeinschaftseinrichtungen, 168.280 Euro. Dies teilte die Baden-Badener Grünen-Landtagsabgeordnete Beate Böhlen mit.

Die Kommunen im Kreis Rastatt erhielten im gleichen Zeitraum 2.697.413 Euro aus dem Förderprogramm. Auch hier flossen die Landesmittel vor allem in Projekte rund um die Themen Wohnen, 1.596.830 Euro, Arbeiten, 985.856 Euro, und Gemeinschaftseinrichtungen, 96.760 Euro.

Das ELR sei eines der wichtigsten Instrumente zu Förderung der ländlich geprägten Regionen in Baden-Württemberg, heißt es in einer Erklärung der Grünen. Auf Anfrage der Grünen im Landtag liegen demnach erstmals detaillierte Zahlen zur Förderung der Regionen seit 2011 vor.

Der Kreis Rastatt sowie die Stadt Baden-Baden hätten besonders profitiert. «Unsere Region ist gut aufgestellt. Gleichzeitig haben wir Herausforderungen zu meistern wie den demografischen Wandel, den Klimawandel und die Digitalisierung. Die ELR-Förderung unterstützt daher beispielhafte Projekte, die in diesen Bereichen Impulse setzen», erklärte die Baden-Badener Landtagsabgeordnete Beate Böhlen. Die Umgestaltung von Dorfkernen, innovative Wohnprojekte, Förderung von Hof- und Dorfläden, Gemeinschaftseinrichtungen für gesellschaftliche Zwecke und andere Maßnahmen gehörten zu den Ergebnissen.

In den vergangenen Jahren habe die Landesregierung das Programm weiterentwickelt. So seien beispielsweise eine umwelt- und ressourcenschonende Bauweise Voraussetzung für die Bewilligung und führte zum Vorrang für private Bauprojekte. «Diesen ökologischen Ansatz werden wir noch verstärken.

Ab 2017 unterstützt das ELR-Programm innovative Holzbaulösungen in der Tragwerkskonstruktion besonders. Auch dieser Schwerpunkt ist für Projekte in unserem Kreis interessant», blickt Beate Böhlen in die nähere Zukunft.


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