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Windkraft-Standort Wettersberg soll aufgegeben werden

CDU-Abgeordneter Wald zum Windkraft-Ende in Baden-Baden - „Ich begrüße das nahende Aus für Windkraft auf dem Wettersberg“

Baden-Baden, 13.09.2017, Bericht: Redaktion «Ich begrüße das nahende Aus für Windkraft auf dem Wettersberg. Doch das muss auch für die möglichen Standorte beim Hummelsberg gelten», lässt sich CDU-Landtagsabgeordneter Tobias Wald in einer Erklärung seines Büros zitieren.

Er reagiert auf einen Tagesordnungspunkt für die morgige Sitzung des Bauausschusses, wonach die Stadt Baden-Baden die bisherigen Windkraft-Planungen am Standort Wettersberg aufgeben will. «Ich habe schon im Frühjahr nach Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium darauf hingewiesen, dass Windkraftanlagen die Welterbe-Bemühungen der Stadt Baden-Baden ernsthaft gefährden. Das ist jetzt durch das Landesdenkmalamt bestätigt worden. Insofern ist die Kehrtwende sachgerecht und angezeigt», wird Wald weiter zitiert. Neben der visuellen Problematik gebe es nach Auffassung von Wald weitere Aspekte, die gegen Windkraftanlagen, etwa am Hummelsberg und weiteren ungeeigneten Standorten, sprechen: «Windkraft ist zwar notwendig, um die Energiewende zu bewältigen. Doch Anlagen sollten nur dort gebaut werden, wo sie wegen großer Windhöffigkeit sinnvoll sind, wie etwa auf der Hornisgrinde. Alle anderen Standorte sorgen für mehr Schaden als Nutzen.»

Der Abschied von der Windkraft in Mittelbaden müsse aber mit weiteren Anstrengungen einhergehen, andere regenerative Energien zu stärken, heißt es in der CDU-Erklärung. Dazu zähle der Abgeordnete Wald die Wasserkraft und Photovoltaik. In diesem Zusammenhang schlage Wald im Hinblick auf die geplante Erweiterung des Werks der Daimler AG in Rastatt vor, «in Gespräche über einen Solarpark auf dem Dach einzutreten. Derlei könne auch in jedem Gewerbepark geschehen».


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