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Tobias Wald lässt nicht locker in Windkraft-Debatte - Verweis auf „Studie des TÜV Nord“

Baden-Baden, 19.01.2018, Bericht: Redaktion Verwundert und erstaunt sei der CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Wald über die Reaktionen auf seine Mitteilung, wonach das neu anzuwendende Verfahren in Sachen Windkraft fast durchweg zu deutlich größeren Abständen zur Wohnbebauung führe.

Der CDU-Landtagsabgeordnete berufe sich dabei nicht nur auf Bürgerinitiativen, die durchweg von größeren Abständen ausgehen, heißt es in der Erklärung seines Büros, «sondern auch auf eine Studie des TÜV Nord». Darin heiße zu den Auswirkungen des neuen Interimsverfahrens: «Erhöhung der Immissionspegel bis zirka 3 dB,A und damit eine Zunahme von Richtwertüberschreitungen» und «eine Umsetzung des Interimsverfahrens in der Praxis wird zu einer Reduzierung der für Windenergieprojekte nutzbaren Fläche führen.» Zudem seien «vermehrt nächtliche Schall- und Leistungsreduzierungen bis hin zu Abschaltungen» zu erwarten. «Deutlicher geht es nun wirklich nicht», lässt sich Tobias Wald zitieren. Er sei für die Nutzung der Windkraft, weil andernfalls die Energiewende nicht gelinge. Windkraftanlagen müsse aber an optimalen Standorten errichtet werden und Menschen dürfen nicht darunter leiden, erklärt der CDU-Politiker.


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