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Demonstration und Gegenkundgebung in Karlsruhe

Rechtsradikale wollen am Samstag in Karlsruhe demonstrieren - Die Linke will „Nazi-Aufmarsch in Karlsruhe verhindern“

Karlsruhe, 02.06.2017, Bericht: Redaktion Am Samstag 3. Juni wollen rechtsradikale Gruppen aus ganz Deutschland in Karlsruhe demonstrieren.

Angeblich werden bis zu 1.000 Demonstranten erwartet, denen wohl ein Polizeiaufgebot mit Hundertschaften und Wasserwerfern gegenüberstehen wird. Ein breites gesellschaftliches «Netzwerk Karlsruhe gegen Rechts» ruft zu einer Gegenkundgebung auf, an der unter anderen die Partei Die Linke beteiligt ist. Michel Brandt, Kandidat zur Bundestagswahl für Die Linke wird dazu zitiert: «Wir werden als Partei die Linke am Samstag entschlossen auf die Straße gehen, denn wir können und wollen nicht zulassen das Karlsruhe weiter zu einer Hochburg für Neonazis und Rassistinnen wird. Nach über 45 Aufmärschen von Neonazis in den vergangenen zwei Jahren in Karlsruhe ist der sogenannte ‘Tag der deutschen Zukunft’ nun der traurige Höhepunkt. Umso unverständlicher, dass die Stadt Karlsruhe diesem Neonaziaufmarsch den roten Teppich ausrollt, indem die Polizei ein ‘Gefahrengebiet’ einrichtet und Mahnwachen verbietet, die in Sicht- und Hörweite des Naziaufmarschs stattfinden sollten. Damit wird der Protest der Karlsruher Zivilgesellschaft gegen diesen Aufmarsch massiv eingeschränkt. Wir stellen uns gemeinsam mit der Zivilgesellschaft den Nazis in den Weg − gegen Nationalismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit!»


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