Baden-Badener DEHOGA-Chef Hans Schindler schlägt Alarm

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«Das Schwert hat zwei Seiten», sagt Hans Schindler zu den jüngsten so sehr positiven Arbeitsmarktzahlen, die auch in Baden-Baden rosig aussehen, aber eine Schattenseite haben. «In der Gastronomie suchen wir händeringend Kräfte in allen Bereichen: Kellner, Köche, Etage, Empfang», fasst der legendäre Auerhahn-Wirt die Lage in der Touristenstadt Baden-Baden zusammen. Die wenigen auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Menschen, seien «nicht geeignet», urteilt Hans Schindler etwas verlegen. Aus Berlin höre er, dass «die ersten Restaurants schließen müssen» und «das wird uns auch in Baden-Baden erreichen», fürchtet er das Schlimmste. Bei der Ursachen-Forschung mutmaßt er in Richtung der Bequemlichkeitsgesellschaft: «Es ist zu spüren, dass die Leute von den arbeitsintensiven Berufen etwas weg gehen.» Auch im Handwerk sei dies zu spüren. Natürlich trage auch der demografische Wandel seinen Teil bei, sieht der Baden-Badener DEHOGA-Chef die Ursachen dann doch nicht nur monokausal.