Entwarnung von DEHOGA-Chef Hans Schindler

Sie müssen einen Browser verwenden, der HTML5-Video unterstützt, um die Medien-Datei "/images/downloads/audio/h_schindler_070414.MP3" hören zu können.

«Die internationale Presse soll sich nicht so viele Sorgen um unsere Gästezahlen machen», frotzelte Hans Schindler, Baden-Badener DEHOGA-Chef, gestern im goodnews4-O-TON-Interview über das Mitgefühl überregionaler Medien, die sich um das Wohl der Baden-Badener Hotels grämen, weil wegen der Krim-Krise die zahlungskräftigen russischen Gäste ausbleiben könnten. Auch das ARD-Nachtmagazin übte sich kürzlich im Wiederholen aller Klischees, die kurz zuvor auch die Sonntagsausgabe von «Die Welt» zusammengefegt hatte. «Die Russen mögen junge Frauen und jungen Wein», titelte das Springer-Blatt. Nicht so klar war das mit dem jungen Wein. Aber auf die auch als Headline formulierte Frage «Einbruch der Gästezahlen?», gab nun Hans Schindler eine unspektakuläre Antwort: «Wir haben auf Grund der aktuellen Situation noch keine Einbrüche feststellen können.» Und mit sonstigen selbstlosen Hilfestellungen sympathisiert er nicht sonderlich.