Bundestagswahl 2013

Drei Berlin-Regeln von David McAllister für CDU-Kandidat Whittaker - Zukunft des ehemaligen Ministerpräsidenten liegt in Straßburg

Drei Berlin-Regeln von David McAllister für CDU-Kandidat Whittaker - Zukunft des ehemaligen Ministerpräsidenten liegt in Straßburg

Bericht: Christian Frietsch

goodnews4-VIDEO-Interviews von Nadja Milke mit David McAllister und Kai Whittaker

Baden-Baden, 11.09.13, 00:00 Uhr «Als ich erfahren habe, dass hier jemand für den deutschen Bundestag kandidiert mit sowohl deutscher wie auch britischer Staatsbürgerschaft, habe ich mich spontan entschlossen, zur Unterstützung hierher zu kommen», erklärte der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister im goodnews4-VIDEO-Interview sein Motiv für die Reise nach Gaggenau zur Wahlkampfveranstaltung des CDU-Kandidaten Kai Whittaker im Unimog-Museum. Für seinen ziemlich sicheren Einzug in den Bundestag gab er dem Jungpolitiker drei Regeln mit auf den Weg nach Berlin: Erstens Wahlkreisarbeit, zweitens sich einen innerlichen Schwerpunkt suchen und drittens immer im Gespräch mit den Menschen bleiben. Und von taktischen Entscheidungen rät er den Wählern nach eigenen bitteren Erfahrungen in Niedersachsen ab:

«Wer sicher gehen will, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt, der möge mit beiden Stimmen CDU wählen. Mit der ersten Stimme den CDU-Kandidaten Kai Whittaker und mit der zweiten Stimme die Landesliste.» Und 10 Prozent für die FDP wie im Januar in Niedersachesen will der ehemalige Ministerpräsident bei der Bundestagswahl nicht mehr sehen, obwohl seine politische Zukunft nicht mehr in der Landes- oder Bundespolitik liegen wird. «Ich werde im Mai in Niedersachsen als Spitzenkandidat der CDU bei der Europawahl antreten.» So wird es den Britisch-Norddeutschen wohl bald immer wieder in die Nähe von Baden-Baden führen, nämlich ins Europaparlament nach Straßburg. Wohl auch der eigentliche Grund für seine Reise in die badisch-elsässische Region: «Ich war am Montag und Dienstag als Gast in Straßburg bei einer Fraktionssitzung der EVP.» In die symbolkräftige Geschichte Straßburgs hat sich der Deutsch-Brite auch schon eingelesen: «Es gibt beachtliche Argumente für das Parlament in Straßburg.»

goodnews4-VIDEO-Interviews von Nadja Milke mit David McAllister und Kai Whittaker