Widerstand gegen "Ostanbindung"

Bürgerinitiative warnt vor „ökologisch verheerenden Folgen“ bei Autobahn-Anbindung für Flughafen - Info-Veranstaltung am Montag in Schwarzach

Bürgerinitiative warnt vor „ökologisch verheerenden Folgen“ bei Autobahn-Anbindung für Flughafen - Info-Veranstaltung am Montag in Schwarzach
Schonwald nahe der Kreisstraße 3761, der durch die Ostanbindung des Baden-Airparks bedroht ist. Foto: Martin Klatt

Sinzheim/Rheinmünster, 01.12.2017, Bericht: Redaktion In einer Erklärung warnt die Bürgerinitiative «Verhinderung der Ostanbindung» vor «verheerenden ökologischen Folgen, falls das Flughafenprojekt wie geplant realisiert werden sollte.» Für Montag laden die Christiane Schneider und Roman Schmieder, Sprecher der Bürgerinitiative zu einem Informationsabend nach Schwarzach ein.

Die Erklärung der Bürgerinitiative «Verhinderung der Ostanbindung» im Wortlaut:

Die Bürgerinitiative «Verhinderung der Ostanbindung» lädt zur gemeinsamen Informationsveranstaltung mit dem Ortsverband Bündnis 90/GRÜNE Lichtenau-Rheinmünster am Montag, den 4. 12. um 19.30 Uhr im «Lindenstüble» der «Kamel-und Straußenfarm», 77836 Rheinmünster-Schwarzach, Siedlerhof 2, ein.

Martin Klatt, Artenschutzreferent des Naturschutzbundes-Baden-Württemberg, wird über die ökologisch verheerenden Folgen berichten, die bei einem Bau der Ostanbindung zu erwarten sind.

Mit einer vom NABU, der Bürgerinitiative und der Bürgervereinigung Halberstung e.V. favorisierten Alternative, die auch Hügelsheim vom Durchgangsverkehr entlasten würde, haben sich die Planer Prof. Dr. Peter Jehle und Dipl.-Ing. Joachim Wald auseinandergesetzt und stellen diese «Nordanbindung Plus» den Zuhörern vor.

«Wir wollen damit auch den Ortschafts- und Gemeinderäten, sowie den Mitgliedern des Kreistags Rastatt und allen interessierten Einwohnern der Region die Möglichkeit einer umfassenden Information geben! Gemeinsam wollen wir versuchen, das Pro und Kontra zu erörtern. Wir hoffen auf ein reges Interesse», so der Vorsitzende der Grünen Lichtenau, Heinz Will und die Sprecher der Bürgerinitiative.


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