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Abstriche und Streckenkürzungen ab 2022

Schlag gegen den Öffentlichen Nahverkehr - Stadtrat Seifermann fordert Aufklärung - Bühl, Rebland, Sinzheim und Sinzheim-Nord sollen nicht mehr angefahren werden

Schlag gegen den Öffentlichen Nahverkehr - Stadtrat Seifermann fordert Aufklärung - Bühl, Rebland, Sinzheim und Sinzheim-Nord sollen nicht mehr angefahren werden
Grünen-Stadtrat Günter Seifermann. Foto: goodnews4-Archiv

Baden-Baden, 26.07.2017, Bericht: Redaktion «Konkret bedeuten diese ab 2022 geplanten ‘Abstriche und Streckenkürzungen’, dass die Stadtbahnlinie 7 in Baden-Baden endet und deren Haltepunkte Bühl, Rebland, Sinzheim und Sinzheim-Nord nicht mehr angefahren werden», heißt es in einem Brandbrief, den der grüne Baden-Badener Stadtrat Günter Seifermann an Oberbürgermeisterin Margret Mergen richtete.

Was die Verantwortlichen für das Streckennetz der KVV ausgeheckt haben, klingt wie ein Schlag gegen den Öffentlichen Nahverkehr. Und Günter Seifermann warnt die Verantwortlichen: «Keinesfalls sollte man von Seiten der Verantwortlichen die Wiederaufnahme eines Linienbusverkehrs erwägen, sonst wäre dies ein umweltpolitisches Unding, das mit nichts zu rechtfertigen wäre.» Der grüne Stadtrat aus dem Baden-Badener Rebland fordert die Verantwortlichen auf, sich dem Dialog mit den Bürgern zu stellen: «Um keine Zeit zu verlieren, beantrage ich hiermit eine schnellstmöglich stattfindende öffentliche Informationsveranstaltung für die betroffene Bevölkerung, bei der die in den heutigen Pressemeldungen genannten Verantwortlichen (OB Mentrup und Landrat Schnaudigel aus Karlsruhe, die AVG/KVV-Geschäftsführer Dr. Pischon und Egerer, sowie Gerd Hickmann, Abteilungsleiter ÖPNV und Vertreter des Verkehrsministeriums im KVV-Aufsichtsrat) den dazu eingeladenen OBs, Bürgermeistern, Kommunalpolitikern und MitbürgerInnen Rede und Antwort stehen.»

PDF Schreiben von Günter Seifermann an OB Mergen


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