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Große Woche in Iffezheim

Andreas Jacobs: "Sea the Moon war eigentlich unschlagbar" - Zukunft der Rennbahn Iffezheim entscheidet sich im November - "Altlasten aus der Historie loswerden und nicht mehr Pacht zahlen für die Schulden von gestern"

Andreas Jacobs: "Sea the Moon war eigentlich unschlagbar" - Zukunft der Rennbahn Iffezheim entscheidet sich im November - "Altlasten aus der Historie loswerden und nicht mehr Pacht zahlen für die Schulden von gestern"

Bericht: Christian Frietsch

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goodnews4-VIDEO-Interview von Nadja Milke mit Andreas Jacobs

Baden-Baden, 08.09.14, 00:00 Uhr «Sea the Moon war eigentlich unschlagbar», kommentierte Andreas Jacobs im goodnews4-VIDEO-Interview den überraschenden Ausgang des «Großer Preis von Baden» gestern bei strahlendem Sonnenschein auf der Rennbahn Iffezheim. «Ivanhowe hatte keine fundamentalen Verletzungen», sagte der Spross des Bremer Kaffee-Imperiums zum Sieger, der für das Gestüt Schlenderhan 250 000 Euro Preisgeld in die Kasse brachte. Um noch mehr Geld wird es bald bei den anstehenden Verhandlungen um die Fortsetzung des Pachtvertrages zwischen den Eigentümern der Rennbahn und Baden Racing gehen.

Noch in diesem Jahr soll sich entscheiden, ob es auf der Rennbahn Iffezheim mit der Mannschaft weitergeht, die Andreas Jacobs nach der Insolvenz des Internationalen Clubs installierte. Eine Schlüsselrolle wird die selbstbewusste Gemeinde Iffezheim spielen, die nach der Neuordnung das Heft des Handelns an sich nahm. Andreas Jacobs signalisierte im goodnews4-VIDEO-Interview auch schon die Verhandlungsposition von Baden Racing. Er möchte die «Altlasten aus der Historie loswerden und nicht mehr Pacht zahlen für die Schulden von gestern». Nur so sieht er die Chance «langfristig zu investieren». Er wette nicht auf alles, scherzte Andreas Jacobs, aber er sei «sicher, dass Iffezheim die Chance nicht verpassen wird, dass es zu einem Vertrag kommt».

Ein Wörtchen mitzureden haben allerdings auch der Internationale Club und die Gläubiger um die Sparkasse Baden-Baden Gaggenau, die noch überzeugt werden müssen auf Forderungen zu verzichten, um die Rennbahn Iffezheim im Sinne von Andreas Jacobs zukunftsfähig zu machen. «Das wäre schade für den Sport selbst und auch für Iffezheim», sagt der Gesellschafter von Baden Racing für den Fall, dass es zu keiner Einigung kommen sollte. Andreas Jacobs, der keine Anteile mehr im Bremer Kaffee-Konzern hält und das Vermögen der Familie in der Jacobs Holding AG steuert, hat für die Zukunft der traditionsreichsten und bedeutendsten deutsche Rennbahn genaue Vorstellungen. «Dass wir im Windschatten vom Arc de Triomphe liegen», ist seine Orientierung. Und der leidenschaftliche Galoppsport-Fachmann glaubt auch an das neue Familien-Konzept, mit dem die Attraktion der Rennbahn gesteigert werden soll. Das Abrücken vom Markenkern Pferdesport brachte in diesem Jahr allerdings teils deutliche Zuschauerrückgänge. Dafür sei das nicht so gute Wetter verantwortlich gewesen, glaubt Andreas Jacobs, der Hoffnungsträger für die Rennbahn Iffezheim bleibt. Die Stadt Baden-Baden muss zuschauen, wenn es um die Zukunft eines der großen Aushängeschilder der Stadt geht. Das kleine Iffezheim gibt den Ton an, wenn im November verhandelt wird.

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goodnews4-VIDEO-Interview von Nadja Milke mit Andreas Jacobs


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