Folgen der Anschläge in Brüssel

Baden-Airport-Chef Manfred Jung: "Erhöhte Wachsamkeit" nach Anschlägen von Brüssel - Polizei: "Temporäre Behinderungen im Pendlerverkehr" - Kontrollen an Grenzübergängen nach Frankreich

Baden-Airport-Chef Manfred Jung: "Erhöhte Wachsamkeit" nach Anschlägen von Brüssel - Polizei: "Temporäre Behinderungen im Pendlerverkehr" - Kontrollen an Grenzübergängen nach Frankreich
Die Flugzeuge bleiben am Flughafen in Brüssel am Boden. Foto: Dov

Baden-Baden, 22.03.2016, 17:00 Uhr, Bericht: Christian Frietsch «Für Ausweichflüge sind wir zu weit weg von Brüssel. Das betrifft vor allem die Flughäfen Köln/Düsseldorf und Frankfurt», sagte Manfred Jung, Chef des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden, gegenüber goodnews4.de nach den Anschlägen von Brüssel. Nach derzeitigem Stand sind bei den Anschlägen am Flughafen und der U-Bahn in Brüssel 30 Menschen ums Leben gekommen und eine große Zahl schwer verletzt.

«Natürlich sind die Sicherheitsbehörden angespannt in so einer Situation und es gilt erhöhte Wachsamkeit», beschreibt Manfred Jung die Sicherheitslage am Baden-Airport. Besondere Auswirkungen auf die Fluggäste gebe es aber derzeit keine.

Der französische Präsident François Hollande kündigte heute Nachmittag an, die Kontrollen auf französischer Seite an den Grenzen zu verstärken. Dies wird wohl auch an den Grenzübergängen am Rhein spürbar. Dieter Hutt, Sprecher der Bundespolizei in Offenburg, gegenüber goodnews4.de: «Seit den Terroranschlägen in Paris am 14. November 2015 führen wir selektive, also stichprobenartige Grenzkontrollen durch. Diese Maßnahme wurde bis Mai verlängert und könnte auch noch bis nach der Fußball-Europameisterschaft andauern.» Die Beeinträchtigungen für den Verkehr versuche die Polizei so gering wie möglich zu halten, dennoch könne es im Pendlerverkehr zu temporären Behinderungen kommen. «An den Bahnhöfen sind wir im Rahmen der Antiterrormaßnahmen verstärkt präsent», sagte der Sprecher der Bundespolizei Offenburg.

Patrick Bergmann, Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg, sieht die Polizei gut vorbereitet: «Wir sind seit Monaten verstärkt wachsam und stehen in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden des Landes Baden-Württemberg.»

Ein goodnews4O-TON-Interview mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary, CDU, folgt. Der auch für Baden-Baden zuständige Europaabgeordnete aus Karlsruhe hielt sich zum Zeitpunkt des Anschlags in Brüssel auf.


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