"Das Lichte Tal zeigt, was es drauf hat"

Baden-Badener Stadtteile werden selbstbewusster - Aufbruchsstimmung in Lichtental - Schulstreit rüttelte die Lichtentaler wach - Hansjürgen Schnurr: "Frau Äbtissin hat sich sofort bereiterklärt mitzumachen"

Baden-Badener Stadtteile werden selbstbewusster - Aufbruchsstimmung in Lichtental - Schulstreit rüttelte die Lichtentaler wach - Hansjürgen Schnurr: "Frau Äbtissin hat sich sofort bereiterklärt mitzumachen"

Bericht: Christian Frietsch

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goodnews4-VIDEO-Interview von Nadja Milke mit Hansjürgen Schnurr

Baden-Baden, 30.07.14, 00:00 Uhr Die Damen, mit denen alles begann, sind auch dabei, wenn der älteste Baden-Badener Stadtteil Lichtental seine eigene Identität wieder entdeckt und mobilisiert. «Wir hatten vor einiger Zeit ein Gespräch mit Frau Äbtissin und das Kloster hat sich sofort bereiterklärt mitzumachen», lächelt Hansjürgen Schnurr im goodnews4-VIDEO-Interview, berührt von der Solidarität der Lichtentaler Klosterfrauen. Der CDU-Stadtrat, der noch viel mehr als der nimmermüde Regisseur Lichtentals wahrgenommen wird, gesteht ein, dass der Schulstreit die Lichtentaler wachgerüttelt habe.

Nach dem gerade noch knapp vermiedenen Verlust des Schulstandorts klingt das Motto der Lichtentaler mehr wie ein Schlachtruf: «Das Lichte Tal zeigt, was es drauf hat.» Vom großen Glanz der Baden-Badener City an den Rand gedrängt, hatte sich auch schon die Weststadt in den letzten Jahren in Erinnerung gerufen. Nun rücken auch die Gewerbetreibenden in Lichtental zusammen: «Die Betriebe in Lichtental möchten mehr bekannt werden, nicht nur als erfolgreiche Betriebe, sondern auch, dass sie Ausbildungsplätze anbieten und zeigen, dass sie auch als Arbeitgeber hier in dieser Gemeinschaft stark sind», gibt Hansjürgen Schnurr die Richtung an. Und die Interessengemeinschaft der Lichtentaler Gewerbebetriebe werde einen Verein gründen, kündigt Hansjürgen Schnurr spürbar entschlossen an. Schon «vor der Veranstaltung am 27. September» möchte er den Verein am Laufen haben.

Die große Veranstaltung findet fast symbolisch in der Lichtenaler Werkrealschule statt. Schon «18 Gewerbetreibende sind mit an Bord», kündet Hansjürgen Schnurr vom Stand der Bewegung «LichtesTal.Net» im bisher so ruhigen Lichtental. Am 27. September will sich die Lichtentaler Wirtschaft mit Unternehmen aus Holzbau, Elektrik, Baumpflege, Kosmetik und vielen anderen Branchen in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren. Für den Lichtentaler Hansjürgen Schnurr ist die Intension weit mehr als nur eine Wirtschaftsinitiative: «Ohne die Verbindung zwischen den Gewerbetreibenden zu den Vereinen und deren Engagement könnten wir gar nicht leben.» So rütteln die Lichtentaler ihre so traditionsreiche eigene Identität wieder wach. Und ganz vorne tragen die Klosterfrauen des Klosters Lichtenthal die Fahne durch dieses Lichte Tal und das schon seit fast 800 Jahren. Für den Segen ist also gesorgt, wenn die Lichtentäler sich ihrer Stärke besinnen.

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