Aus dem Polizeibericht Baden-Baden

Baden-Badenerin benutzte Notruf als Weckdienst - Sehnsucht nach Ex-Lebensgefährten wird nun teuer

Baden-Baden, 17.04.14 Nicht alle der rund 135 000 Notrufe, die pro Jahr beim Lagezentrum des Polizeipräsidiums Offenburg eingehen, haben einen ernsten Hintergrund. Während der ein oder andere verirrte Anruf auf der 110 die erfahrenen Beamten am anderen Ende der Leitung bisweilen zum Schmunzeln bringt, hört der Spaß spätestens dann auf, wenn eine Notsituation vorgetäuscht wird.

So geschehen am Dienstagvormittag, als eine Frau aus Baden-Baden besorgt mitteilte, dass ihrem Rastatter Ex-Lebensgefährten etwas zugestoßen sein könnte. Denn der 44-Jährige hatte auf die Anrufe der Frau nicht reagiert. Die Überprüfung durch eine Streife des Reviers Rastatt schaffte schnell Klarheit: Der Mann erfreut sich bester Gesundheit und betonte das «Ex» bei Lebensgefährte. Die Rückfrage bei der 53-Jährigen brachte schließlich die nackte Wahrheit ans Licht: Die Frau hatte die Polizei als Weckdienst eingespannt, um mit ihm plaudern zu können. Die ermittelt jetzt allerdings wegen des Straftatbestandes «Missbrauch von Notrufen».


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