Stadtwerke-Kundenzentrum eröffnet

FDP-Politikerin Irene Ritter zum Stadtwerke-Kundenzentrum: „Limburg lässt grüßen“ - Stadtwerke-Chef Pahl: „Auf 530 Quadratmeter sind 11 Mitarbeiter untergebracht“

FDP-Politikerin Irene Ritter zum Stadtwerke-Kundenzentrum: „Limburg lässt grüßen“ - Stadtwerke-Chef Pahl: „Auf 530 Quadratmeter sind 11 Mitarbeiter untergebracht“

Bericht: Christian Frietsch

goodnews4-VIDEO-Interviews von Nadja Milke mit Rainer Pahl und Werner Hirth

Baden-Baden, 25.10.13 «Eine Kostensteigerung von fast 30 Prozent kann sich kein normaler Unternehmer leisten», kommentierte Irene Ritter, kommunale FDP-Politikerin, gestern die Eröffnung des Kundenzentrums der Stadtwerke Baden-Baden in der Waldseestraße. Der schwierige Untergrund wird als Ursache genannt.

«Ja, wurden denn keine Bodenproben vor Baubeginn eingeplant», fragt sich die kritische Politikerin und meint zum ganzen Projekt sarkastisch: «Limburg lässt grüßen.» Doch auch Joachim Knöpfel, SPD-Fraktionschef und Hans-Peter Ehinger , FWG-Fraktionschef, verstehen die Vorgehensweise der Stadtwerke nicht. «Das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich ein Kundencenter bauen will, dann muss ich doch auch an die Kunden rangehen», äußerte Joachim Knöpfel schon letztes Jahr sein Unverständnis, warum nicht vor dem Bau eines Kundenzentrums die Kunden und Bürger nach ihren Bedürfnissen befragt werden. «Die Waldseestraße ist nicht der ideale Platz», zeigte sich auch Hans-Peter Ehinger schon vor Monaten gegenüber goodnews4Baden-Baden nicht überzeugt von der Standortentscheidung, die öffentlich nicht diskutiert werden konnte.

Bild Rainer Pahl Im goodnews4-VIDEO-Interview nannte Rainer Pahl, Geschäftsführer der Stadtwerke Baden-Baden gestern die Eckwerte des neuen Kundenzentrums: «Auf 530 Quadratmeter sind 11 Mitarbeiter untergebracht» und «wir haben so 50 Besucher pro Tag». Zu den Ursachen für die höheren Kosten sagte der Stadtwerke-Geschäftsführer, dass bei Aushub-Arbeiten Arsen im Boden festgestellt worden sei. Statt 850 000 Euro werden nun 1,08 Millionen Euro fällig. Bild Werner Hirth Der für die Aufsicht verantwortliche Erste Bürgermeister der Stadt, Werner Hirth, zeigte sich überzeugt von der richtigen Entscheidung für das Kundenzentrum in der Waldseestraße, denn dort sei «das ganze Knowhow der Stadtwerke». Der fehlende Dialog mit den Kunden und Bürgern zum ausgewählten Standort und die fehlende Kommunikations-Infrastruktur bleiben als Nachgeschmack bei dem Projekt.

goodnews4-VIDEO-Interviews von Nadja Milke mit Rainer Pahl und Werner Hirth


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