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Oberbürgermeisterwahl 2014

Karlsruher Bürgermeisterin will OB in Baden-Baden werden - Margret Mergen: "Aus der Mitte der Bürgerschaft zu einer Bewerbung ermuntert worden"

Karlsruher Bürgermeisterin will OB in Baden-Baden werden - Margret Mergen: "Aus der Mitte der Bürgerschaft zu einer Bewerbung ermuntert worden"

Bericht: Christian Frietsch

Baden-Baden, 06.12.13, 19:00 Uhr Als erste prominente Politikerin warf heute Margret Mergen ihren Hut in den Ring des bevorstehenden OB-Wahlkampfs in Baden-Baden, wo der amtierende Wolfgang Gerstner nicht mehr antritt. Dies teilte die Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe heute in einer Erklärung mit. «Oberbürgermeisterin in Baden-Baden zu werden, wäre ein Traum», heißt es in der umfangreichen Erklärung. «Es gibt wenige Städte in Baden-Württemberg, in denen ich mir vorstellen kann, Oberbürgermeisterin zu werden − und von den wenigen steht Baden-Baden auf Grund seiner Attraktivität ganz weit oben in der Liste», schreibt die CDU-Politikerin. Auf der Liste der attraktiven Städte stand für Magret Mergen auch schon einmal unsere Nachbarstadt Rastatt, wo sie 1999 mit ihrer Kandidatur gegen den damaligen Oberbürgermeister Klaus-Eckhardt Walker scheiterte.

«Sie sei zudem aus der Mitte der Bürgerschaft wiederholt zu einer Bewerbung ermuntert worden», heißt es im Text der Erklärung. Als Erfahrung führt die Kommunalpolitikerin «sieben Jahre als Bürgermeisterin und Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe sowie weitere sieben Jahre als Erste Bürgermeisterin in Heilbronn» ins Feld. Geboren wurde Margret Mergen 1961 im westfälischen Billerbeck. Nach dem Studium der Geografie folgten Aufgaben im Finanzreferat von Karlsruhe, wo sie bereits 1993 zur Stadtkämmerin Karlsruhes bestell wurde. Zu den Faibles ihrer Freizeit schreibt die OB-Kandidatin, dass sie seit 1997 mit Wolfgang Pöter verheiratet sei, der als stellvertretender Referatsleiter im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart arbeite. Die Freizeit verbringe sie am liebsten draußen. «Bei Motorradtouren, beim Wandern oder auf dem Fahrrad», zeigt die OB-Kandidatin eine mobile Seite. Zu Beginn ihrer Kandidatur stehe für sie «das Zuhören im Mittelpunkt», setzt sie auf das Motto der Grünen um Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die eine Kultur des «Gehörtwerdens» propagieren.

Für den Wahlkampf in Baden-Baden habe sie bereits einen roten Faden und «richtig durchstarten» möchte sie «nach den Weihnachtsferien». Wer aber jetzt schon neugierig sei, könne sie bereits am kommenden Samstag, den 14. Dezember kennenlernen. Zwischen 9.00 und 13.00 Uhr will sie in der Fußgängerzone in Baden-Baden «die erforderlichen 100 Unterschriften für Ihre Kandidatur sammeln».

Bereits vor mehreren Monaten hatte sich als erster Kandidat Horst Richter öffentlich erklärt. Weiter ist auch der ehemalige FDP-Bundestagskandidat Patrick Meinhardt als Kandidat im Gespräch, nach seiner Wahl zum FDP-Generalsekretär Baden-Württembergs hatte er seine Entscheidung über eine Kandidatur aber nochmals hinausgeschoben.


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