Nationalpark Nordschwarzwald

Regionalverband kritisiert Stimmverfahren im Nationalparkrat - Forbach und Baiersbronn sollen mehr Gewicht haben

Karlsruhe, 12.07.2013 «Wir begrüßen diese Möglichkeit der Mitgestaltung », lobt Gerd Hager, Direktor Regionalverband Mittlerer Oberrhein, die Landesregierung für deren Bereitschaft, dass die Regionalverbände mitbestimmen dürfen, wenn es um den Nationalpark geht. Immerhin legen «mit dem hohen Ochsenkopf eine Fläche von rund 2.700 Hektar und damit knapp ein Drittel des zukünftigen Nationalparks in unserer Region», rechnen die Karlsruher vor.

Nicht einverstanden ist Gerd Hager mit dem Stimmgewicht der unterschiedlichen Gemeinden um den Nationalpark. Vorgesehen sei, dass jede Kommune eine Stimme habe, obwohl sich ihre Betroffenheit sehr stark unterscheide. So würden die Gemeinden Baiersbronn und Forbach 64 beziehungsweise 21 Prozent zur Nationalparkfläche, beitragen, aber es gebe auch eine Gemeinde mit nur einem Prozent Flächenanteil. Deshalb fordere der Regionalverband, «dass die Stimmen im Nationalparkrat auf der Grundlage eines Flächenschlüssels gewichtet werden.»