Gebührenstreit

SPD- Fraktionschef Knöpfel fällt Millionen-Ungereimtheit auf - Baden-Badener Eigenbetrieb Umwelttechnik "bei Gründung zu hohe Darlehens- und Zinslasten auferlegt"

SPD- Fraktionschef Knöpfel fällt Millionen-Ungereimtheit auf - Baden-Badener Eigenbetrieb Umwelttechnik "bei Gründung zu hohe Darlehens- und Zinslasten auferlegt"

Baden-Baden, 06.07.13 «Es kann nicht sein, dass die Schulden zum 31.12.2013 69,6 Millionen Euro betragen und damit trotz extrem niedriger Zinsen über 7 Millionen Euro höher liegen als zum Jahresanfang», beanstandet Joachim Knöpfel in einem Brief an Oberbürgermeister Gerstner und weist damit nach, dass Juristen auch gelegentlich rechnen können. In Zusammenhang mit dem recht leidigen Thema der Abwasser- und Niederschlagswassergebühr ist dem SPD-Fraktionschef eine Ungereimtheit aufgefallen, die einige Millionen Euro schwer ist.

Entweder hat die Stadt Baden-Baden an ein Bankinstitut mehr als 10 Prozent Zinsen bezahlt, was der erfahrene Kämmerer kaum zuließe oder einige Millionen Euro sind in einem Zahlenwerk irgendwie abhanden gekommen. Eine Ursache für die von vielen Bürgern kritisierten satten Kosten der Abwasser- und Niederschlagswassergebühren vermutet der aufmerksame SPD-Fraktionschef, im städtischen Eigenbetrieb Umwelttechnik, «dem seinerzeit bei Gründung zu hohe Darlehens- und Zinslasten auferlegt wurden».

PDF Brief von Joachim Knöpfel an OB Gerstner