Statistische Sensation für Baden-Baden - Statistisches Landesamt: "Alle werden älter - Nur die Einwohner von Baden-Baden nicht?"

Statistische Sensation für Baden-Baden - Statistisches Landesamt: "Alle werden älter - Nur die Einwohner von Baden-Baden nicht?"

Bericht: Christian Frietsch

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Baden-Baden, 26.07.14, 00:00 Uhr Ein Jahrzehnte altes, etwas zweifelhaftes Image Baden-Badens könnte sich nun ins Gegenteil verkehren. Eine Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg titelt mit der Frage: «Alle werden älter − Nur die Einwohner von Baden-Baden nicht?» und meint damit natürlich nicht das Ende des biologischen Alterns von uns allen, sondern die statistische Größe. Hintergrund zu dieser für Baden-Baden durchaus sensationellen Entwicklung sind aktuelle Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung Baden-Württembergs und deren Altersstrukturen.

In der Erklärung des Landesamtes heißt es dazu: «Das Durchschnittsalter der Einwohner in Baden-Württemberg dürfte nach der neuen regionalisierten Bevölkerungsvorausrechnung des Statistischen Landesamtes im Jahr 2030 auf 45,7 Jahre steigen. Das ist ein Plus von 2,7 Jahren gegenüber heute.» Derzeit liegt der Altersdurchschnitt bei 43 Jahre. Die Gründe dafür liegen vor allem in der zunehmenden Lebenserwartung und dem Vorrücken stark besetzter Geburtsjahrgänge in höhere Altersgruppen. Der Rückgang der jüngeren Bevölkerung trage ebenfalls dazu bei, erklärte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Carmina Brenner.

Weiter führt das Landesamt aus, dass die Alterung der Bevölkerung in den Stadt- und Landkreisen des Landes sehr unterschiedlich ausfallen werde. Das hinge vor allem von der gegenwärtigen Altersstruktur, dem Umfang und der Alterszusammensetzung der Zu- und Abwanderungen ab. Der Stadtkreis Baden-Baden hat aktuell das mit 47,6 Jahren höchste Durchschnittsalter unter allen Stadt- und Landkreisen. Er werde als einziger Kreis des Landes möglicherweise sogar «jünger». In allen anderen Stadtkreisen nehme das Durchschnittsalter zu, aber deutlich weniger als im Landesdurchschnitt. Dennoch gebe es auch hier eine größere Spanne in der Entwicklung. So steige im Stadtkreis Stuttgart das Durchschnittsalter bis 2030 um rund 0,3 Jahre an, im Stadtkreis Heilbronn dagegen um knapp 2 Jahre.

Für alle Stadtkreise gelte, dass sie im Verhältnis zu den meisten Landkreisen und insbesondere gegenüber sehr ländlichen Kreisen von der Zuwanderung jüngerer Menschen profitieren. Die Stadtkreise − Baden-Baden ausgenommen − werden aus heutiger Sicht im Jahr 2030 die im Durchschnitt jüngsten Bevölkerungen haben. Allen voran Freiburg im Breisgau mit 41,6 Jahren, gefolgt von den Stadtkreisen Heidelberg und Stuttgart mit je 42,2 Jahren.


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