Aus dem Rathaus Baden-Baden

Ab 1. Juli Bewohnerparkzone in Hochstraße und Kapuzinerstraße

Baden-Baden, 18.06.14, Meldung des Rathauses Im Bereich der Hochstraße und benachbarter Straßen richtet die Stadt in den nächsten Tagen Zonen ein, in denen Bewohner ein Parkplatzvorrecht haben. Die Bewohnerparkzone tritt am 1. Juli in Kraft.

Die Regelung gilt für die Hochstraße, die Otto-Flake-Straße, die Lessingstraße, die Albrecht-Dürer-Straße und die Kapuzinerstraße. In der Albrecht-Dürer-Straße und in Fortsetzung der Kapuzinerstraße bis zur Kaiserallee können aus Verkehrssicherheitsgründen keine Stellplätze ausgewiesen werden. Allerdings sind die Bewohner in diesen Bereichen antragsberechtigt und können ihre Fahrzeuge auf den ausgeschilderten Stellplätzen in den übrigen Straßenzügen abstellen.

Das Einrichten der Bewohnerparkzone macht Sinn: Verkehrserhebungen stellten eindeutig fest, dass im Umfeld der Hochstraße hoher Parkdruck insbesondere durch Pendler besteht, die dort tagsüber ihr Fahrzeug auf öffentlichen Stellplätzen parken. Dabei hat sich ein Anteil von Fremdparkern in Höhe von bis zu 86 Prozent ergeben. Dem so entstandenen Parkraummangel der Anwohner wirkt die Stadt durch das Ausweisen der Bewohnerparkzone entgegen. Rund 140 öffentliche Stellplätze sind vorhanden.

Welche Regelungen sind nun vorgesehen? In den Straßenzügen werden die Bewohnerparkzonen einschließlich der Kurzparkzonen so verteilt, dass jeweils rund 50 Prozent der Stellplätze den Bewohnern bevorrechtigt zur Verfügung stehen. Die andere Hälfte wird in Kurzparkzonen umgewandelt. In Teilbereichen der Hochstraße, der Otto-Flake-Straße und der Lessingstraße werden ausschließlich Bewohnerparkzonen und in den weiteren Straßenteilstücken Kurzparkzonen eingerichtet. In den Kurzparkzonen dürfen montags bis einschließlich samstags zwischen 8 und 19 Uhr Fahrzeuge nur mit einer beschränkten Parkzeit von maximal 2 Stunden abgestellt werden. In dieser Zeit gilt für alle Nutzer Parkscheibenpflicht. Nach 19 Uhr und sonntags ist die Benutzung dieser Stellplätze frei. Das Erheben von Parkgebühren ist nicht vorgesehen.

Mit der Regelung ist laut Stadt-Pressestelle gewährleistet, dass Anwohnern die Hälfte der öffentlichen Stellplätze 24 Stunden zur Verfügung steht. Die zeitlich begrenzten Kurzparkzonen können allen Verkehrsteilnehmer, wie Anwohner, Besucher, Kunden des Einzelhandels und des Dienstleistungsgewerbes nutzen.

Für die Beschilderung der Kurzparkplätze in der Solmsstraße in Höhe der Klinik Dr. Dengler ergeben sich keine Änderungen. Hier bleibt es grundsätzlich bei der bereits eingeführten Parkscheibenregelung mit 3 Stunden ohne Tagesbezug.

Wer ist antragsberechtigt? Grundsätzlich gilt, dass in der Bewohnerparkzone pro Bewohner nur ein Parkberechtigungsausweis ausgestellt werden darf. Der Ausweis ist auf das Kfz-Kennzeichen bezogen und kostet im ersten Jahr 30,70 Euro. Für jedes Folgejahr fallen Gebühren in Höhe von 19,50 Euro an. Der Berechtigungsausweis für die Bewohnerparkzone kann formlos beim städtischen Fachgebiet Öffentliche Ordnung, Briegelackerstraße 21, 2. OG, Zimmer 16, beantragt werden. Mitzubringen sind eine Meldebestätigung oder der Personalausweis, da der Antragsteller im Bewohnerparkbereich mit Wohnsitz gemeldet sein muss. Zudem muss der Kfz-Schein auf dieselbe Person ausgestellt sein. Für weitere Fragen stehen Andrea Reiß, Tel. 93-1868, und Frau Renate Walter, Tel. 93-1821, zur Verfügung. Antragsformulare sind auf den städtischen Internetseiten www.baden-baden.de hinterlegt.

Für die bisherigen Langzeitparker besteht die Möglichkeit, sich tagsüber einen Dauerstellplatz in der Tiefgarage des Festspielhauses anzumieten. Etwa 50 Dauerstellplätze können laut Parkgaragengesellschaft in der Tiefgarage kostenpflichtig bereit gestellt werden. Interessenten wenden sich an die Zentrale Leitstelle in der Festspielhausgarage oder an das Büro der Parkgaragengesellschaft in der Beuerner Straße 25 (Öffnungszeiten von Mo. bis Fr. von 8 Uhr bis 12.30 Uhr, Telefon 07221/277-191).

Wie die Stadt-Pressestelle abschließend unterstreicht, werde mit der Bewohnerparkzone letztlich auch das Wohnumfeld im Gebiet verbessert. Erfahrungsgemäß nehme der Parksuchverkehr von gebietsfremden Parkern merklich ab und verringere damit die mit dem Parkbetrieb zusammenhängenden Belästigungen. Den Bewohnern selbst werde wohnungsnah mehr Abstellmöglichkeiten für Ihre Fahrzeuge angeboten. Und für Gewerbe- und Dienstleistungen stünden mehr Kurzzeitparkplätze zur Verfügung.


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