Aus dem Rathaus Baden-Baden

Hecken und Bäume an Straßen und Wegen zurückschneiden

Baden-Baden, 26.09.13 Zu Ende des Sommers lässt es sich vielfach beobachten: Hecken und Sträucher von Grundstücken ragen teils erheblich in den Gehwegbereich hinein. Ähnliche Situationen ergeben sich bei Eck-Grundstücken, an denen das wuchernde Grün den Blick in die Straßeneinmündung mitunter unmöglich macht. Zudem verdecken oftmals Zweige und Äste Verkehrsschilder, oder dienen als ungewollte Schattenspender im Bereich von Straßenlaternen.

Immer wieder ist für Fahrzeuge, so auch der Müllabfuhr, und mitunter auch für Fußgänger ein Durchkommen nicht möglich, weil Äste und Zweige zu weit in den Straßenraum ragen. Fahrzeuge werden zerkratzt oder Außenspiegel und Leuchten beschädigt. Besonders gefährlich wird es für die auf den Müllfahrzeugen hinten mitfahrenden Müllwerker, wenn gebogene Äste zurückschlagen.

Das Straßengesetz sagt unter anderem aus, dass Anpflanzungen nicht angelegt und unterhalten werden dürfen, wenn sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen. Grundstückseigentümer und andere Nutzungsberechtigte werden deshalb gebeten, ihre Hecken und Bäume entlang der Gehwege und Straßen auf die Grundstücksgrenze zurück zu schneiden. Grundsätzlich sind folgende lichte Räume freizuhalten: 4,50 m über der gesamten Fahrbahn, 2,50 m über kombinierten Fuß- und Radwegen und 2,30 m über Fußwegen.

Hecken im Sichtfeld von Straßeneinmündungen sollten die Höhe von 80 Zentimetern ab Fahrbahn nicht übersteigen. Neben dieser gesetzlichen Pflicht weist die Verwaltung auf eventuelle Schadensersatzansprüche hin, die im Falle eines Unfalls geltend gemacht werden können.

Auch wegen der im Oktober stattfindenden Gartenabfallsammlungen kommt jetzt genau die richtige Zeit, um Hecken und Bäume zurückzuschneiden. Die Verwaltung bittet daher die Grundstückseigentümer, die Bepflanzung ihres Grundstücks zu überprüfen.