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"Politik trifft Mittelstand"

Elmar Brok bei Baden-Badener Mittelstandsvereinigung - „Trendumkehr bei der Europamüdigkeit“

Elmar Brok bei Baden-Badener Mittelstandsvereinigung - „Trendumkehr bei der Europamüdigkeit“
Elmar Brok bei der Mittelstandsvereinigung Baden-Baden/Rastatt der CDU. Foto: MIT

Baden-Baden, 11.07.2017, Bericht: Redaktion In einer Erklärung geht die Mittelstandsvereinigung Baden-Baden/Rastatt der CDU auf den Besuch von Elmar Brok bei der CDU-Organisation ein. Schon seit 37 Jahren sitzt der Ostwestfale im Europäischen Parlament in Strasbourg und Brüssel.

«Das neue Duo Merkel − Macron mache Hoffnung für Europa», ist eine Kernaussage, mit der Elmar Brok auch in Baden-Baden seine These von einer Trendumkehr bei der Europamüdigkeit begründete. Am Dienstag letzter Woche war Elmar Brok Gast der MIT im Kurhaus Baden-Baden.

Die Mitteilung der MIT im Wortlaut:

Die MIT konnte im Rahmen Ihres Veranstaltungsformats «Politik trifft Mittelstand» neben Elmar Brok rund fünfzig weitere Gäste aus dem Mittelstand begrüßen. Die Vorsitzende der MIT, Dr. Anemone Bippes, stimmte die Teilnehmer in Ihrer Begrüßung auf das Thema ein: «Das Haus Europa ist Wind und Sturm ausgesetzt, Populisten versuchen die Gunst der Stunde für sich zu Nutzen. Helmut Kohl, Kanzler der Einheit, einer der Baumeister des modernen Europa und Befürworter eines europäischen Deutschlands hat sich bis zuletzt große Sorgen um Zukunft Europas gemacht.»

Das neue Duo Merkel − Macron mache Hoffnung für Europa und dessen Errungenschaften, welche viele nicht mehr zu schätzen wissen oder erkennen. Der Brexit, so Elmar Brok, sei Warnschuss und Signal zum Aufbruch zugleich. «Macron und Merkel geben der europäischen Idee gemeinsam neue Energie und Impulse. Die Öffentlichkeit legt zwischen nationaler und europäischer Politik unterschiedliche Maßstäbe an und ist zuweilen kritischer. Nur gemeinsam ist Europa stark und hat dies mit konzertierter Geldpolitik und Gesetzgebung in der Finanz- und Wirtschaftskrise bewiesen.» Die EU, so Brok, sei keine automatisierte Transferunion, wie viele gerne glauben. «Vielmehr werden Gelder zu Unterstützung und Förderung eingesetzt. Und dafür müssen plausible Pläne vorliegen. Scheinbar selbstverständliche Vorteile Europas werden gering geschätzt. 70 Jahre Frieden, steigender Wohlstand in ganz Europa, die Wiedervereinigung Deutschlands und die Öffnung Osteuropas nach Westen sind große Errungenschaften, die in Geld nicht bewertet werden können.»

Die neuen Herausforderungen für Europa wie Islamischer Staat, Terrorismus und Flüchtlingswellen könnten nur gemeinsam gemeistert werden, alles andere führe in Chaos und Bedeutungslosigkeit, so Elmar Brok MdEP abschließend.


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