Aus dem Rathaus Baden-Baden

Rathaus informiert zur SEPA-Einführung

Rathaus informiert zur SEPA-Einführung

Baden-Baden, 18.12.13 Der europäische Gesetzgeber hat die Einführung des neuen SEPA-Zahlungsverfahrens beschlossen. Zum 1. Februar entfallen damit die bisherigen nationalen Zahlungsverfahren für Überweisungen und Lastschriften.

SEPA heißt Single Euro Payments Area und vereinheitlicht den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Europa. Derzeit gibt es 33 teilnehmende Länder. Alle Institutionen wie Banken, Firmen, Behörden, Vereine und Privatpersonen, die sich am Zahlungsverkehr beteiligen, sind damit gezwungen, spätestens ab dem 1. Februar auf SEPA umzustellen. Das betrifft auch die Stadtverwaltung.

Welche Änderungen ergeben sich durch die SEPA-Einführung? Jeder Kontoinhaber erhält anstatt seiner bisherigen Kontonummer eine sogenannte IBAN, dabei handelt es sich um eine weltweit gültige Nummer für das Girokonto. Sie setzt sich aus dem Länderkürzel, einer zweistelligen Prüfziffer, der bisherigen Bankleitzahl und der Kontonummer zusammen.

Die Einzugsermächtigungen, die der Stadt von den Zahlungspflichtigen vorliegen, können automatisch in sogenannte SEPA-Basislastschriftmandate umgewandelt werden. Diese Mandate sind die Voraussetzung für alle weiteren Lastschrifteinreichungen durch die Stadt.

Die Stadtverwaltung ist verpflichtet, jeden Zahlungspflichtigen über die Umwandlung seiner bisherigen Einzugsermächtigungen in SEPA-Basislastschriftmandate zu informieren. Deshalb versendet die Stadt in den nächsten Tagen Informationsschreiben an alle betroffenen Zahlungspflichtigen, die bisher eine Einzugsermächtigung erteilt haben.

Falls ohne Bestehen einer Zahlungspflicht trotzdem ein Umwandlungsschreiben im Briefkasten liegt, gibt es keinen Grund zur Sorge. Ein Geldeinzug aufgrund des Basislastschriftmandats erfolgt nur bei einer tatsächlichen Zahlungspflicht. Aus technischen Gründen kann es vorkommen, dass manche Haushalte mehrere entsprechende Informationsschreiben erhalten. Dafür bittet das Rathaus um Verständnis.

Die Stadt ist weiterhin verpflichtet, zukünftige Lastschrifteinreichungen mindestens 14 Tage vor der Belastung des Kontos anzukündigen. Die Stadt bemüht sich diese Vorabankündigungen in Bescheide, Rechnungen oder Verträge zu integrieren, um einen unnötigen Papieraufwand zu vermeiden. Dies wird aber nicht immer möglich sein.


Weitere Aktuelle Meldungen
goodnews4-LogoFreundeskreis Neues Schloss spottet über Baden-Badener Rathaus
goodnews4-LogoMerkwürdige Zeichen am Neuen Schloss
goodnews4-LogoBeate Böhlen und Spekulation um Amt als Erste Bürgermeisterin
goodnews4-LogoOB Gerstner lehnt neue Verkehrsführung für Ooser Friedrichstraße ab
goodnews4-LogoBundestagsabgeordneter kellnerte was das Zeug hielt
goodnews4-LogoOB empfängt MLG-Gastschüler aus Spanien
goodnews4-LogoHappy End bei KSC-Stadionfrage in Sicht
goodnews4-LogoOB-Kandidat Richter heute Abend beim Verein Stadtbild
goodnews4-LogoPolizeibericht: Flugunfall am Airport Karlsruhe/Baden-Baden