Bundestagswahlkampf 2017

FDP-Bundestagskandidat Rolf Pilarski bringt „Denken wir neu“ nach Sinzheim

FDP-Bundestagskandidat Rolf Pilarski bringt „Denken wir neu“ nach  Sinzheim
FDP-Bundestagskandidat Rolf Pilarski und Jochen Haußmann, verkehrspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag. Foto: FDP

Sinzheim, 14.08.2017, Bericht: FDP Unter dem Wahlkampfmotto «Denken wir neu» haben die Liberalen am Dienstag im Gasthof Ochsen in Sinzheim den Bundestagswahlkampf eingeläutet.

Rolf Pilarski, Bundestagskandidat der FDP im Wahlkreis Rastatt, beleuchtete die Grundpfeiler des Wahlprogramms und versah sie mit einem persönlichen Impuls. Als die fünf wichtigsten Themen der FDP benannte er die Reform des Bildungsföderalismus, die Stärkung des wirtschaftlichen Vorankommens, den Ausbau der digitalen Infrastruktur, die Verbesserung der Sicherheit und ein geeintes Europa. Für Europa versteht Pilarski die deutsch-französischen Beziehungen als Motor ganz im Gaull’schen Sinne und machte auf die Deutschland zugewandte Politik des Kabinetts Macron aufmerksam. Entsprechend möchte er sich besonders für die Stärkung der Deutsch-Französischen Beziehungen einsetzen. Von den Europäern verlangen die Liberalen den Dreiklang aus Solidarität, Recht und Pflicht einzuhalten.

Jochen Haußmann, verkehrspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, bezog Stellung zu aktuellen verkehrspolitischen Entwicklungen. Faktenorientiert entzerrte er die zunehmend unübersichtliche Diskussion um den Abgasskandal für Dieselfahrzeuge und die aktuelle Diskussion um Feinstaub- und Stickstoffbelastungen in Innenstädten, insbesondere in der Stadt Stuttgart. Stimmen, die sich ausschließlich ideologisch motivieren, gefährden die Weltmarktführerschaft Deutschlands in der Dieseltechnologie gab er zu verstehen. Vielmehr gelte es eine konsequente rechtsorientierte Aufarbeitung des Abgasskandals durchzusetzen. Entschädigungen für Betroffene stehen außer Frage. Wichtig sei es aber technologieoffen zu bleiben und den Diesel nicht zu verbannen. Diese Forderung basiere auf zahlreichen Expertenmeinungen aus Medizin und Technik. Wichtig sei es, den Fuhrpark schnellstmöglich durch die neuste und umweltschonende Technik auszutauschen.

Für den ÖPNV könne er sich nur schwer vorstellen, dass die Versorgungsdichte abnehme. Vielmehr stehen Mittel vom Bund bereit, die in die gegenteilige Richtung weisen. Auf die Frage wie es sein kann, dass man von Karlsruhe aus schneller in Paris sei als in München, wies er auf die Fertigstellung von Stuttgart 21 hin. Damit könne man sicher aufholen. Und für Badener werde es dann angenehmer, denn sie müssen die Landeshauptstadt nun nicht mehr sehen, sondern können sie auf Ihrer Reise unterirdisch passieren, sagte er mit einem Augenzwinkern. Die letzte Forderung kam vom Kreisvorsitzenden Hermann Hartmann aus Rastatt: Orientieren wollen wir uns an Fakten und dann selbst entscheiden. Dies sei die Grundhaltung der Liberalen, die es hochzuhalten gelte.


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