Verhaltensempfehlungen

Polizei mahnt vor gefährlicher WM-Begeisterung - Sorge wegen „Alkoholexzessen“ - „Nicht aus dem Autodach- oder Seitenfenster lehnen, nicht auf Motorhauben oder Fahrzeugdächer setzen“

Polizei mahnt vor gefährlicher WM-Begeisterung - Sorge wegen „Alkoholexzessen“ - „Nicht aus dem Autodach- oder Seitenfenster lehnen, nicht auf Motorhauben oder Fahrzeugdächer setzen“

Stuttgart, 12.06.14 Autokorsos werden toleriert, aber keinesfalls ein verkehrswidriges Verhalten, Polizeisprecher hatte Patrick Bergmann gegenüber goodnews4 schon letzte Woche für den Fall von überschäumender Ausgelassenheit bei der Fußball-Weltmeisterschaft angekündigt. «Die Polizei ist auf das sportliche Großereignis gut vorbereitet», erklärte gestern auch Innenminister Reinhold Gall.

Er empfehle allen, sich an die vorgegebenen Verhaltensempfehlungen zu halten und sich insbesondere nicht aus dem Auto, sei es das Dach- oder Seitenfenster, zu lehnen, sich nicht auf Motorhauben oder Fahrzeugdächer zu setzen sowie nicht Gegenstände aus dem Auto zu werfen. Rücksicht auf Andere sei oberstes Gebot. Notfalls werde die Polizei konsequent einschreiten und gefährlichen Entwicklungen entgegenwirken.

Die Vergangenheit lehre auch, dass es bei großen Fußballturnieren auch zu Alkoholexzessen und zu Verstößen beim Jugendschutz kommen werde. Die Polizei Baden-Württemberg werde deshalb gezielte Kontrollen durchführen. Diese dienten dem Schutz aller − sowohl den Unbeteiligten als auch den Betroffenen selbst. «Letztendlich wollen wir Bilder der Freude und friedlicher Sportbegeisterung sehen und auf gar keinen Fall unschöne Szenen, die für Fans und Unbeteiligte schwerwiegende und langfristige Folgen haben können», betonte der Minister. Unabhängig vom Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft, der er ganz fest die Daumen drücke, «hat das Land Baden-Württemberg gewonnen, wenn wir nach Abschluss des Turniers auf friedliche Veranstaltungen ohne nennenswerte Störungen zurückblicken können», so Gall weiter.

Neben vielen kleineren Veranstaltungen seien aktuell an zwölf Örtlichkeiten regelmäßige Public-Viewing-Veranstaltungen geplant, die eine Mindestkapazität von 5.000 Besuchern aufweisen. Die größten Events werden voraussichtlich in Heilbronn und Freiburg stattfinden. «Unsere Dienststellen werden ein wachsames Auge bei allen Veranstaltungen haben», kündigte Minister Gall an. Das Innenministerium habe durch die Festlegung landesweiter Leitlinien und die Definition einheitlicher Standards, basierend auf den Erfahrungen der letzten großen Fußballereignisse, den nachgeordneten Polizeidienststellen eine Richtschnur für die Lagebewältigung vorgegeben. Die Umsetzung erfolge in Absprache mit Kommunen und Rettungsdiensten, angepasst an die individuellen und örtlichen Gegebenheiten.


Weitere Aktuelle Meldungen
goodnews4-LogoBaden-Badens Alternative zur Fußball-Weltmeisterschaft
goodnews4-LogoTod am Baggersee
goodnews4-LogoSchwerverletzter am Augustaplatz
goodnews4-LogoMit der Baden-Badener Polizei zurück zum Traumschiff
goodnews4-LogoDeutschland bei Buchmachern vor Spanien auf Platz drei bei der Fußball-WM
goodnews4-LogoIn gesamter Innenstadt besteht für Hunde Leinenzwang
goodnews4-LogoBaden-Badener EurAka mit neuem Angebot
goodnews4-LogoHinterlistige Attacke in Bühl
goodnews4-LogoGroßer Radfahrer-Sonntag des ADFC
goodnews4-LogoWildes Parken am Hardbergbad
goodnews4-LogoHerrenpfädel: Verkehrszählanlage seit Dienstag abgebaut
goodnews4-LogoRöderswaldweg und Bocksbeutelstraße gesperrt
goodnews4-LogoParkplatzsperrung im Keltenweg
goodnews4-LogoPolizeibericht: Schwerer Verkehrsunfall in Durmersheim − Polizei sucht Unfallzeugen