Tropensturm Gonzalo

Überflutete Straßen und umgestürzte Bäume in Baden-Baden - Feuerwehrkommandant warnt weiterhin vor sorglosem Aufenthalt im Freien - "Viele Äste, die losgerissen in den Bäumen hängen"

Überflutete Straßen und umgestürzte Bäume in Baden-Baden - Feuerwehrkommandant warnt weiterhin vor sorglosem Aufenthalt im Freien - "Viele Äste, die losgerissen in den Bäumen hängen"
Die Baden-Badener Feuerwehr, THW, Forstamt und Eigenbetrieb Umwelttechnik waren 25 Einsatzstellen gefordert. Foto: Feuerwehr

Bericht: Christian Frietsch

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goodnews4-O-TON-Interview von Nadja Milke mit Martin Buschert

Baden-Baden, 22.10.14, 00:00 Uhr Die Baden-Badener blieben gestern Abend weitgehend zu Hause auf dem Sofa und überließen die Außenwelt der Feuerwehr und dem THW. «Der Starkniederschlag führte dazu, dass viele Straßen überflutet waren und die meisten Einsätze galten Bäumen, die umgestürzt sind», schilderte Martin Buschert, Baden-Badener Feuerwehrkommandant im goodnews4-O-TON-Interview die Lage gestern am späten Abend. Ein Teil der Einsätze der Feuerwehr galt den Bäumen, die über Straßen und Wege gestürzt und auch über geparkte Fahrzeuge gekracht waren.

«Es drohen auch weitere Bäume umzufallen, wo man heute Nacht aber nichts mehr machen kann», warnt Martin Buscher immer noch zur Vorsicht beim Verlassen der Häuser. Personal vom Forstamt und vom Baubetriebshof sei vor Ort gewesen und habe festgestellt, «dass bei der Wetterlage und Dunkelheit nichts zu machen ist». Die Beurteilung der Gefahrenlage sei bei Nacht zu gefährlich und so erst bei Tageslicht möglich, seien sich die Experten einig gewesen.

Die Straße L84 a vom Fremersberg nach Varnhalt musste gesperrt werden. Die Feuerwehren Lichtental, Steinbach, Neuweier, Varnhalt, Baden-Oos und die hauptberufliche Abteilung, das THW, das Forstamt und der Eigenbetrieb Umwelttechnik waren an dem stürmischen Abend im gesamten Stadtgebiet Baden-Baden an 25 Einsatzstellen gefordert. Sturmwarnungen gelten noch bis Donnerstag, wurden aber für die Niederungen von den Meteorologen zurückgestuft. Doch bis Donnerstag sollte sich möglichst niemand «in Waldgebieten aufhalten und Ausfallstraßen meiden». Auch im innerstädtischen Bereich Baden-Baden gebe es «viele Äste, die losgerissen in den Bäumen hängen», warnt Martin Buscher vor sorglosen Aufenthalten unter den Bäumen in der Stadt.

Verletzte gab es bis gestern Abend nach bisherigem Kenntnisstand keine. So fällt das Fazit zum «fiesen Gonzalo» − wie der Stuttgarter Chef-Meteorologe Uwe Schickedanz den ehemaligen Tropensturm im goodnews4-Interview scherzhaft nannte − bisher einigermaßen glimpflich aus.

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