Dynamische Entwicklung

Online-Casinos immer erfolgreicher – Wie sich die Online-Casinobranche abhängig vom Standort entwickelt

Baden-Baden, 13.08.2022, Bericht: Redaktion Am klassischen Casino-Standort Baden-Baden wird die Entwicklung aufmerksam verfolgt. Kaum ein Wirtschaftszweig ist so dynamisch wie das Online-Glücksspiel, was sich im Grunde auf drei maßgebliche Faktoren zurückführen lässt.

Einerseits ist da der große Wettbewerb untereinander und dieser Konkurrenzkampf wird nicht selten mit harten Bandagen geführt. Anbieter, die ihre Kunden nicht mit Innovationen und attraktiven Angeboten bei Laune halten, gehen hier gnadenlos unter. Zweitens trägt auch die rasante technische Entwicklung zur großen Dynamik der Branche bei. Extrem leistungsfähige Smartphones und immer schnellere Internetverbindungen sorgen mittlerweile auch unterwegs für unterhaltsame Glücksspielerlebnisse. Und zu guter Letzt müssen sich die Betreiber von Spieleplattformen ständig an sich verändernde Rechtsvorschriften anpassen, die sich in den einzelnen Ländern teils gravierend unterscheiden. Ein genauerer Blick auf die Entwicklung des Online-Glücksspiels je nach Standort lohnt deshalb.

Lange genug hat es gedauert, im Sommer 2021 war es dann aber soweit: Der neue Glücksspielstaatsvertrag wurde nach zähen Verhandlungen wirksam. Knackpunkt war bis zuletzt die Situation der deutschen Online-Casinos. Am Ende schmiedeten die 16 Bundesländer jedoch zahlreiche Kompromisse, die am Anfang nicht eben wohlwollend von der Spielergemeinde aufgenommen wurde.

Mittlerweile hat sich die erste Aufregung aber gelegt und die meisten in Deutschland ansässigen Glücksritter wissen die neuen Regeln und damit einhergehende Rechtssicherheit zu schätzen. Besonders in puncto Spielerschutz hat sich in Deutschland einiges getan, etwa durch die Einführung eines verbindlichen monatlichen Einzahlungslimits und einem gedeckelten Höchsteinsatz von einem Euro pro Spielrunde. Über die Einhaltung der neuen Regeln wacht das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem, LUGAS.

Ziel des neuen Staatsvertrages war es, die rechtliche Grauzone ein für alle Mal trocken zu legen und Spielern so ein legales und sicheres Umfeld für ihr Glückspiel zu bieten. Ob der deutsche Staat sein ambitioniertes Ziel erreicht hat, darüber gehen die Meinungen nach wie vor auseinander. Fest steht aber: In Deutschland beheimatete Glücksspieler haben nun die Wahl. Erste Option: In einem vertrauenswürdigen Online-Casino spielen, das sich an die Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags hält. Oder aber: bei zwielichtigen Anbietern spielen und hoffen, dass irgendwie alles gutgeht. Die Zahl namhafter Spieleplattformen, die sich zu den Regeln des neuen Staatsvertrages bekennen, steigt stetig an. Für jeden vernünftigen Spieler sollte also klar sein, wo er Fortuna am besten nachjagt.

 

Ein Blick über unsere Landesgrenzen hinaus lohnt immer, auch und gerade im Bereich des Online-Glücksspiels. In Österreich und der Schweiz setzt man nämlich auf ein traditionelles Regulierungsformat, wobei wichtige Regulierungsbehörden den Glücksspielsektor überwachen. Unter den drei deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas konnte der österreichische Glücksspielmarkt in den vergangenen Jahren das höchste Wachstum verzeichnen. Hier hat die staatliche Regulierung der Beliebtheit des Online-Glücksspiels also keinen Abbruch getan.

Aber auch in der Schweiz schießen neue Online-Casinos, die man zum Beispiel bei Time2play finden kann, nach wie vor wie Pilze aus dem Boden – und das trotz zweier staatlicher Aufsichtsbehörden. Man kann also davon ausgehen, dass auch die Eidgenossen Rechtssicherheit über zwielichtige Gewinnversprechen stellen. Anbieter, die in der Schweiz ein Online-Casino eröffnen möchten, müssen bereits eine herkömmliche landbasierte Spielbank mit aktiver Lizenz besitzen. Ein zukünftiges Modell für Deutschland? Ausschließen kann man in dieser dynamischen Branche (fast) nichts.


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