Stadtwerke-Beteiligung

Stadt Baden-Baden gewinnt erste Runde vor Verwaltungsgericht wegen Millionen-Beteiligung an Windpool - Verhinderter Kläger Immo Reichardt gibt nicht auf

Stadt Baden-Baden gewinnt erste Runde vor Verwaltungsgericht wegen Millionen-Beteiligung an Windpool - Verhinderter Kläger Immo Reichardt gibt nicht auf

goodnews4- O-TON-Interview von Nadja Milke mit Immo Reichardt

Bericht: Christian Frietsch

Baden-Baden, 26.06.13, 01:15 Uhr Das Verwaltungsgericht Karlsruhe folgte der Auffassung der Stadt Baden-Baden und deren Rechtsamt und wies gestern die Klage des Baden-Badener Bürgers Immo Reichardt zurück. Dieser hatte sich gegen die finanzielle Beteiligung der Stadtwerke Baden-Baden an der Frankfurter Firma Windpool gewendet.

Dieses Unternehmen betreibt einen Fond, der Windanlagen in Ost- und Norddeutschland zeichnet. Das sei kein Konzept für ein regenerative regionale Energieversorgung, sondern eine reine Finanzbeteiligung, deren Risiko überdies die Bürger zu tragen hätten, formulierte der nun verhinderte Kläger Immo Reichardt im goodnews4-O-TON-Interview. "Es geht um eine Million Euro, die als Darlehen aufgenommen worden sind. Bei 50.000 Einwohnern bürgt jeder Einwohner mit 20 Euro&", rechnet Reichardt vor und folgert einigermaßen enttäuscht über die offensichtliche Bedeutungslosigkeit des einzelnen Bürgers in dieser Sache: "Der Betrag ist wohl zu gering als dass diese für einen Rechtsanspruch reichen." Doch aufgeben will der Baden-Badener, der auch Mitglied der Piratenpartei ist, noch lange nicht. "Das gebe ich nun weiter an den Landesverband und der wird sich darum kümmern." <a href="http://www.goodnews4.de/media/daily_news/pdf/Verwaltungsgericht Windpool-Beschluss Baden-Baden.pdf">PDF Windpool-Klage Immo Reichardt</a>

goodnews4- O-TON-Interview von Nadja Milke mit Immo Reichardt