Klimaschädliche Treibhausgase weiter verringern

Stadtwerke Baden-Badener fördert mit 1.000 Euro - Badenova: Investitionszuschuss 10 Prozent

Stadtwerke Baden-Badener fördert mit 1.000 Euro - Badenova: Investitionszuschuss 10 Prozent
Das Kundenzentrum der Stadtwerke Baden-Baden in der Waldseestraße. Foto: goodnews4-Archiv

Baden-Baden, 19.02.2016, Bericht: Redaktion Für die Bürger von Baden-Baden haben die Stadtwerke wieder ein besonderes Programm aufgelegt.

Oberstes Ziel ist dabei, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase weiter zu verringern. Dies soll durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung von Wohngebäuden beziehungsweise durch energiesparende Maßnahmen erreicht werden.

Bezuschusst wird mit jeweils 1.000 Euro der Einbau folgender Anlagen in Ein- und Zweifamilienwohnhäusern: Gasbrennwertgerät, thermische Solaranlage, Gas- oder Stromwärmepumpe und gasbetriebenes Mikro-BHKW.

Auch bei der Neuverlegung eines Gashausanschlusses in Baden-Baden sowie in den Gemeinden Iffezheim und Hügelsheim wird ein Zuschuss von 400 Euro gewährt.

Wie bei allen Fördermaßnahmen ist der Antrag auf Förderung rechtzeitig vor Inbetriebnahme der jeweiligen Anlage zu stellen. Verbunden mit der Förderung ist der Abschluss eines Gas- beziehungsweise Stromliefervertrages über den gesamten Bedarf an Gas beziehungsweise Strom mit einer Erstlaufzeit von 2 Jahren.

Für weitere Informationen und Auskünfte zu dem Förderprogramm stehen die Energieberater der iStadtwerke unter der Telefon-Nummer: 07221 277-553 zur Verfügung. Weitere Informationen auch unter www.stadtwerke-baden-baden.de.

Eine Übersicht über die aktuellen Förderprogramme von Bund, Land und den Gemeinden: www.energiefoerderung.info/swbad.

Die Grundlagen der Förderprogramme wurden mit dem seit Januar 2009 bundesweit geltenden Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz, EEWärmeG, für Neubauten und dem seit Januar 2010, novelliert am 1. Juli 2015, in Baden-Württemberg geltenden Erneuerbare-Wärme-Gesetz, EWärmeG, für den Gebäudebestand gelegt.

So muss der Wärmebedarf bei Neubauten durch eine anteilige Nutzung von erneuerbaren Energien gedeckt werden. Dies kann durch den Einsatz von solarer Strahlungsenergie (15%), gasförmiger Biomasse (30%), flüssiger und fester Biomasse sowie Geothermie und Umweltwärme (50%) erfolgen.

Sollte in bestehenden Wohngebäuden eine Erneuerung der zentralen Heizungsanlage anstehen, so sind 15% des jährlichen Wärmeenergiebedarfs mit erneuerbaren Energien zu erzeugen oder entsprechende Ersatzmaßnamen zu treffen. Für Wohngebäude sind folgende Erfüllungsoptionen möglich:
− Einsatz erneuerbarer Energien wie Solarthermie, Holzzentralheizung, Wärmepumpen, Einzelraumfeuerung, Bioöl oder Biogas
− Baulicher Wärmeschutz
− Ersatzmaßnahmen wie Kraft-Wärme-Kopplung, Anschluss an ein Wärmenetz oder den Betrieb einer Photovoltaikanlage
− Ausarbeitung eines energetischen Sanierungsfahrplans.

Bei den sich bei Sanierung oder Neubau ergebenden, komplexen Fragestellungen ist eine fachkundige Beratung, am besten vor Ort, anzuraten. Hierzu bieten die Stadtwerke oder auch der Energieagentur Mittelbaden Beratung an.

Jeden ersten Donnerstag im Monat bieten die Stadtwerke Baden-Baden die Möglichkeit, nach vorheriger Terminvereinbarung, eine einstündige kostenfreie Energie-Erstberatung durch die Energieagentur Mittelbaden bei uns im Haus (Gebäude A, Zimmer E.10) in Anspruch zu nehmen. Terminvereinbarung unter der Telefon:07222 381-3121.

Auch der zweite Energieversorger, an dem die Stadt Baden-Baden beteiligt ist, hat ein umfassendes Förderprogramm aufgelegt, das in diesem Monat noch beantragt werden muss. Mehr: www.badenova.de.


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