Fehlende Mitsprache der Baden-Badener | Gerhard Himmerich

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Ein Paradebeispiel für altes Obrigkeitsgehabe war gestern Abend im Rathaus der Auftritt von Karlheinz Hillenbrand, Geschäftsführer der landeseigenen Bäder- und Kurverwaltung, die Baden-Badens Bäder verwaltet. Es sei nie eine Erwägung gewesen, die Baden-Badener Brunnen mit einem Schild «Kein Trinkwasser» auszustatten, ließ er bei dem Bürger-Informationsabend wissen. Es war für den Statthalter aus Stuttgart wohl auch nie eine Erwägung gewesen, Bürger und Baden-Badener Badeärzte mit einzubeziehen in die Entscheidungsfindung beim Umgang mit dem Baden-Badener Wasser, das nach neuen gesetzlichen Kriterien zum Trinken nicht mehr geeignet sein soll. Die Ausstattung der Brunnen mit dem Hinweis «Kein Trinkwasser» hätte die bisherige Zusammensetzung des Wassers erhalten und jeder hätte selbst entscheiden können, ob er die Einnahme für sich selbst verantwortet oder nicht. Beim Abwägen des Für und Wider haben die Stuttgarter Bürokraten «über die Köpfe der Bürger entschieden», stellt Gerhard Himmerich im goodnews4-VIDEO-Interview fest.