Frieder Burda im goodnews4-VIDEO-Interview

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Den Vorwurf einer Gänseblümchen-Neigung hat das Museum Frieder Burda längst überwunden. Was Museumsgründer Frieder Burda im goodnews4-VIDEO-Interview ankündigt, klingt eher revolutionär. Auf den Baden-Badener Hauswänden vervielfacht das Museum Frieder Burda quasi seine Ausstellungsfläche. Doch auch der Künstler JR, zeigt das Museum Frieder Burda in neuem Licht, denn der junge Franzose hat eine klare sozialkritische Botschaft. In den im Jahr 2006 von Unruhen erschütterten Banlieues von Paris fotografierte JR aufbegehrende Jugendliche und plakatierte nachts ihre Portraits im Marais-Viertel, illegal, mit Hilfe von Freunden. «Das bürgerliche Paris ist schockiert, blicken ihnen diese ‘Gangster’ nun doch direkt ins Gesicht und stellen sich inklusive ihrer Namen vor», heißt es zu dem die Tabus brechenden Künstler, was aber schließlich dazu führte, dass die Stadtverwaltung in dem kühnen Projekt eine Chance zur Versöhnung der verhärteten Fronten erkannte und dem Künstler erlaubte, von nun an legal Motive von «Portrait of a Generation» an öffentlichen Gebäuden anzubringen. Projekte mit Israelis und Palästinensern oder im ältesten Elendsviertel in Rio de Janeiro folgten dem spektakulären Konzept. In Baden-Baden soll nun eine spannende neue Variante folgen, kündigt Kuratorin Patricia Kamp im goodnews4-VIDEO-Interview an.