Wolfgang Niedermeyer wartet auf Antworten aus dem Rathaus

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Die Kommunikation des Rathauses Baden-Baden sorgt zunehmend für Kritik. Zu spät werden die Bürger in die weitreichenden Entscheidungen der Stadt einbezogen. «Beim Heilwasser war das Projekt schon entschieden, dann hat der Bürger gesagt, was interessiert mich das noch», erklärt Stadtbild-Chef Wolfgang Niedermeyer im goodnews4-VIDEO-Interview das geringe Interesse der Bürger an der Informationsveranstaltung zu den Entscheidungen rund um das Baden-Badener Quellwasser, zu der sich nur ein kleines Häuflein Bürger im Rathaus verirrte. Freilich zeigte auch Karlheinz Hillenbrand, der zuständige Vertreter der BKV, Tochtergesellschaft des Landes Baden-Württemberg, wenig Affinität zur von Ministerpräsident Kretschmann ausgegebenen Parole des «Gehörtwerdens». Auch bei großen für die Zukunft der Stadt entscheidenden Bauprojekten Baden-Badens werden die Bürger erst einbezogen, wenn die Richtungsentscheidungen oft hinter verschlossenen Türen gefallen sind. Aber die Bürger wollten gerne mitreden, wie das Schreiben von Wolfgang Niedermeyer an Bürgermeister Werner Hirth zeigt. «Auf diese Antwort warte ich gerne und ich würde mich freuen, wenn wir in eine angenehmen Diskussion kämen», sagt Wolfgang Niedermeyer zu seinem sorgfältig formulierten Schreiben an Baden-Badens Ersten Bürgermeister Werner Hirth. In diesem Schreiben stellte er letzte Woche Fragen zum Vincentius-Areal und dem angrenzenden Grundstück der Stadt. Dort sollen summa summarum 20 bis 30 Flachdach-Gebäude mit vielen Luxuswohnungen entstehen. Noch kaum ein Bürger hat richtig begriffen, welches Ausmaß das innerstädtische Projekt auch für das Stadtbild haben wird.