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Stadtbild, Welterbe und Denkmalschutz
ANZEIGE Oberbürgermeisterkandidat Alexander Arpaschi hat dazu eine eigene Meinung.
«Stadtbild, Welterbe und Denkmalschutz hängen untrennbar miteinander zusammen und sind absolut wesentlich für die weitere Entwicklung Baden-Badens und damit für seine Zukunftsfähigkeit.
Baden-Baden verdankt seinen Flair der wunderbaren Bausubstanz, die auf jeden Fall erhalten werden muss. Dies kostet eine Menge Geld und jeder, der schon einmal eine Sandsteinfassade renoviert hat, weiß das. Der Denkmalschutz hört jedoch nicht an der Fassade auf. Selbst für Räume und Details, die nie jemand zu Gesicht bekommt, macht er Vorschriften und treibt die Kosten nach oben, seien es Keller, Zimmertüren oder alte Tapeten…
Im Neuen Schloss und am BABO-Hochhaus kann man exemplarisch sehen, wohin die aktuelle Form des Denkmalschutzes führt: zu Garnichts! Seit Jahrzehnten ruht bei beiden Projekten jede Aktivität. Lediglich Sicherungsmaßnahmen werden durchgeführt.
Zum BABO-Hochhaus: aufgrund zu niedriger Deckenhöhen ist eine zeitgemäße Nutzung unmöglich. Abriss und Neubau sind geboten. Das will der Landesdenkmalschutz aber nicht genehmigen. In Karlsruhe wurde kürzlich ein ähnliches Hochhaus, das Landratsamt, abgerissen. Es wird nun um 15m verschoben neu gebaut, wobei die Fassade identisch zum abgerissenen Gebäude ausgeführt wird. Frage an die Landesregierung: Warum ist das nicht in Baden-Baden möglich?
Beim Neuen Schloss liegt der Fall ähnlich. Für das Baden-Badener Stadtbild ist am wichtigsten, dass das Schloss mit all seinen Nebengebäuden sauber und gepflegt über der Stadt thront. Wie es innen aussieht, spielt dabei keine Rolle. Der Großteil der Renovierungskosten fällt aber für die innere Sanierung an. Auch hier plädiere ich für Denkmalschutz mit Augenmaß: Außen ja, innen nein. Nur so kann der unhaltbare Zustand überwunden werden. Die Alternative ist ein langsam verfallendes Schloss, dem dann auch kein Denkmalschutz mehr helfen kann.
Baden-Baden braucht in beiden Fällen pragmatische Lösungen.
Zum Stadtbild und Welterbe gehören auch die Blickachsen und das Landschaftsbild. Aus diesem Grund bin ich gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in und um Baden-Baden herum. Ich will nicht, dass die Bewohner im Rebland, Sandweier, Haueneberstein und Ebersteinburg von surrenden Windrädern belästigt werden und ich will auch nicht, dass beim Blick vom Merkur auf die Innenstadt Windräder von den Bergen um Baden-Baden grüßen. Auf der Insel Sylt steht zum Beispiel kein einziges Windrad, sondern weit draußen im Meer, wo die Dinger nur mit dem Fernglas zu sehen sind oder auf dem Festland. Die Besucher und Bewohner Sylts werden nicht mit Windkraftanlagen belästigt. Frage an die Landesregierung: Warum ist das nicht in Baden-Baden möglich?
Eine Hauptaufgabe des neuen OB wird es sein, die Landesregierung zu Entscheidungen im Sinne Baden-Badens zu bewegen.
Weitere Informationen über mich und meine Ziele finden Sie unter alexander-arpaschi.de.»




















