Aus dem Rathaus Baden-Baden

Ach, wie schön ist die Natur – „Tag des Baumes 2026“ – Erster Bürgermeister Alexander Wieland und Baden-Badener Schüler pflanzen Zitter-Pappeln

Ach, wie schön ist die Natur – „Tag des Baumes 2026“ – Erster Bürgermeister Alexander Wieland und Baden-Badener Schüler pflanzen Zitter-Pappeln
Alexander Wieland, Ulrike Verspohl, Markus Brunsing und Bernd Angstenberger freuten sich über den Liedvortrag mit kleiner Tanzeinlage der Theodor-Heuss-Schüler im Rahmen der Pflanzung einer Zitter-Pappel zum „Tag des Baumes“. Foto: Sibylle Hurst / Stadt B

Baden-Baden, 23.04.2026, Bericht: Rathaus Der weltweite internationale Tag des Baumes, mit dem alljährlich auf die Bedeutung der Bäume für die Umwelt aufmerksam gemacht wird, wird in diesem Jahr am 25. April begangen.

Da der Termin auf ein Wochenende fällt, pflanzte Erster Bürgermeister Alexander Wieland bereits einige Tage zuvor eine Zitter-Pappel: den «Baum des Jahres 2026». An der Baumpflanzung nahmen neben den Erst- und Zweitklässlern der Theodor-Heuss-Schule auch ihre Klassenlehrerinnen Nicole Mayer-Peter und Susanne von Oelhafen teil sowie Ulrike Verspohl, Geschäftsführerin der Baugenossenschaft Baden-Baden, und Gartenamtsleiter Markus Brunsing mit seinen Mitarbeitern Bernd Angstenberger und Markus Kunzelmann. Der Standort befindet sich in der Grünen Einfahrt, südöstlich des Neubaus der Baugenossenschaft, auf Höhe des Aumattstadions.

 

Wie immer war die Baumpflanzung in ein kleines Rahmenprogramm eingebunden, das die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen vorbereitet hatten. Sehr ansprechend war bereits der Einstieg der Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse mit dem Lied «Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder», zumal die Frühlingssonne die Baumpflanzung passend umrahmte. In seinem Grußwort brachte Erster Bürgermeister Alexander Wieland dann auch seine Freude über die gemeinsame Pflanzaktion zum Ausdruck, die schon seit Jahren, ganz traditionell, anlässlich des «Tag des Baumes» immer an einem anderen Ort in Baden-Baden stattfindet. «Was wären wir ohne Bäume?», sprach er auch direkt die jungen Gäste an, um ihnen schon gleich direkt zu antworten, «dass wir in unserer Stadt zum Glück ganz, ganz viele Bäume haben». Auch das Gedicht «Mein Baum» der Zweitklässler hätte passender nicht sein können. Anschließend gab Bernd Angstenberger vom Gartenamt wissenswerte und sehr anschauliche Erläuterungen zur Zitter-Pappel, die auch von den jungen Gästen interessiert aufgenommen wurden.

So ist die Zitter-Pappel, botanisch «Populus tremula», der «Baum des Jahres 2026», den seit 1989 das «Kuratorium Baum des Jahres» für Deutschland jedes Jahr neu auswählt. Sie ist in Europa, Kleinasien und Sibirien beheimatet, bevorzugt sonnige bis absonnige Standorte und verträgt fast alle Bodenarten. Die Zitter-Pappel ist sehr frosthart und stadtklimafest und kann Höhen von bis zu 20 Metern erreichen. An dem Standort am Ooswinkel wurde die säulenförmige Sorte Populus tremula ‘Erecta‘ als schmalkroniger Baum gepflanzt, der mit 10 bis 15 Metern etwas kleiner bleibt und eine maximale Breite von zirka drei bis vier Meter erreicht. Der deutsche Name stammt aus der Eigenschaft der Blätter, bereits beim leisesten Windhauch zu zittern. Der Baum des Jahres ist eine genügsame Spezies, zählt zur Pioniervegetation und kann auf kargen Böden eine neue Vegetation initiieren. Für viele Insektenarten ist der Baum zudem als Nährgehölz sehr wichtig.

Die Idee, einen «Tag des Baumes» zu begehen und damit auf die positiven Auswirkungen von Bäumen auf Landschaft und Umwelt hinzuweisen, stammt aus dem Jahr 1872 aus Nordamerika. Die Tradition, an diesem Tag den «Baum des Jahres» zu pflanzen, wird seit 1989 in Deutschland gepflegt. Seitdem pflanzt auch das Baden-Badener Gartenamt den «Baum des Jahres» zum «Tag des Baumes». Die Pflanzung in Baden-Baden wechselt von Jahr zu Jahr zwischen den Schulen und Kindergärten in den einzelnen Ortsteilen. Die Pflanzungen fanden in den vergangenen Jahren im Rotenbachtal (2025), auf dem Spielplatz «Rosenstraße» in Ebersteinburg (2024), in der Grünanlage &lauqo;Alte Tongrube» in Steinbach (2023), am Spielplatz im Haimbachtal in Lichtental (2022), am Friedhof in Balg (2021), auf dem Schulhof in Sandweier (2020), dem Spielplatz in Neuweier (2019) und im Obstgut Leisberg (2018), statt.




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