Streik

Heute Warnstreik auch in Baden-Baden – Ver.di fordert mehr Geld für SWR-Mitarbeiter – „Auswirkungen auf das Programm“

Heute Warnstreik auch in Baden-Baden – Ver.di fordert mehr Geld für SWR-Mitarbeiter – „Auswirkungen auf das Programm“
Auch am SWR-Standort in Baden-Baden wird gestreikt. Foto: Archiv

Baden-Baden, 13.06.2024, Bericht: Redaktion Heute und am Freitag ruft ver.di die Beschäftigten beim SWR zum dritten Mal in der laufenden Tarifrunde zu einem Warnstreik auf. Erstmals soll mehrtägig die Arbeit niedergelegt werden, wie ver.di mitteilt. Die Gewerkschaft rechne erneut auch mit Auswirkungen auf das Programm des Senders, kündigt ver.di an.

Grund für den erneuten Ausstand sei, dass der SWR auch in der fünften Verhandlungsrunde am Montag sein Angebot über Einkommenserhöhungen von 2,25 in diesem Jahr und 2,46 unter Bedingungen im April 2025 bei einer Laufzeit von 30 Monaten nicht verbessert habe.

Maximilian Heß, ver.di Baden-Württemberg: «Erhebliche Abwertung der Berufe durch fortgesetzten Reallohnverlust: Das ist das Programm des Senders. Geboten sind nach fünf Runden unter zwei Prozent pro Jahr und eine rigorose Blockadehaltung für eine soziale Komponente. Wenige Tage vor dem Sommermärchen EM sind die Kolleginnen und Kollegen nicht mehr bereit, gute Laune zum schlechten Spiel zu verbreiten.»

 

Am Eingang des neuen SWR-Medienzentrums in Baden-Baden ist ab 10 Uhr eine Kundgebung geplant.

ver.di fordert eine Erhöhung von Gehältern und Honoraren rückwirkend zum 1. Januar um 10,5 Prozent, mindestens um 500 Euro monatlich beziehungsweise für Volontärinnen und Volontäre und Auszubildende um 200 Euro. Der vorherige Tarifabschluss hatte für den Zeitraum von April 2021 bis Ende 2023 eine Tariferhöhung um 2,8 Prozent und einmalig 3.000 Euro als Inflationsausgleichsprämie vorgesehen.




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