Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Das goodnews4-Interview mit Markus Frohnmaier macht deutlich, dass die AfD sich geopolitisch nicht anders als Trump verhält"
Baden-Baden, 21.01.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Peter Hank Stellung zu dem goodnews4-Bericht Markus Frohnmaier in Baden-Baden – Zur Lage in Baden-Württemberg und zum Grönland-Konflikt – «Schauen, wer hat die Eskalationsdominanz».
Das Interview mit Markus Frohnmaier macht deutlich, dass die AfD in der Frohn der US-amerikanischen Tech-Konzerne steht und sich geopolitisch nicht anders als Trump verhält. Dabei sollte doch der AfD hinlänglich klar sein, dass mit der militärischen Annektierung Venezuelas und dem Versuch, Grönland gegen den Willen der dort lebenden Menschen zu vereinnahmen, die Vereinigten Staaten unter Präsident Trump definitiv den Weg in eine Militärdiktatur eingeschlagen haben. Mit seinen säbelrasselnden Hasadeurspielen hat Trump gezeigt, dass er keineswegs der systemkritische Politiker ist, für den ihn viele in der AfD und aus der Alternativszene noch immer halten. Hinter der populistischen America-First-Maske offenbart er inzwischen längst das hässliche Gesicht eines rücksichtslosen Militaristen, der das Völkerrecht und den Kodex der UN-Charta mit Füßen tritt und eine imperialistische, aggressive Geopolitik über die Köpfe der Menschen hinweg betreibt, die jeweils vor Ort leben.
Dass er sich auch innenpolitisch immer mehr zum Diktator aufspielt, der inzwischen das eigene Volk unter die Knute der Nationalgarde zwingt, zeigt sein Verhalten gegen oppositionelle Kräfte in vielen Teilen des eigenen Landes, in Chicago, Los Angeles, New Orleans und insbesondere in der Bundeshauptstadt Washington, von Minnesota ganz zu schweigen. In seiner jüngsten Pressekonferenz brüstet er sich damit, ein «schreckliches, furchterregendes» Regime zu führen, das angebliche Gegner der Demokratie treffsicher ausschaltet, obwohl doch er und die hinter im stehenden Tech-Konzerne die schlimmsten Gegner der Demokratie sind.
Spätestens hier muss uns klar sein, dass ein Verbleib in der transatlantischen Partnerschaft und in der NATO für Deutschland ein Sicherheitsrisiko darstellt. Mit einem Verbündeten wie Trump, der völlig verantwortungslos agiert und durch sein Verhalten einen globalen Krieg heraufbeschwört, stehen wir in der Gefahr, in unberechenbare, willkürlich vom Zaun gebrochene Kriege hineingezogen zu werden. Dass die USA hierzulande aufgrund unserer NATO-Mitgliedschaft agieren können, als wären wir kein souveränes Land und noch immer besetzt, ist ein Versagen unserer Politik, die wir schleunigst ändern müssen. Die Basisdemokratische Partei Deutschland ist die einzige Bewegung, die hier die notwendige Änderung anstrebt und ein neutrales Deutschland im Anschluss an die Schweiz und Österreich optioniert. Ein neutrales Mitteleuropa wäre ein Friedensgarant in einer Atmosphäre, in der Kriegstreiber und Hasardeure auftrumpfen wollen. Es ist daher der Austritt aus der NATO, der durch eine Kündigung des Vertrages binnen kürzester Zeit zu bewerkstelligen ist, schlichtweg notwendig, und zwar ein Austritt jetzt. Wenn wir in einen Bündnisfall hineingezogen werden, wie es sich derzeit abzeichnet, wäre es zu spät. Hierzu sollte sich auch die AfD bekennen, wenn sie eine wirkliche Alternative sein will.
Peter Hank
Baden-Baden
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