Gemeinschaftsprojekt Weihnachtsbaum

Richtige Antwort auf Baden-Badener Haushaltssperre – Weihnachtsgeschichte aus Haueneberstein – Fabienne Jox: „Kuchen als Dankeschön ins Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr gebracht“

Richtige Antwort auf Baden-Badener Haushaltssperre – Weihnachtsgeschichte aus Haueneberstein – Fabienne Jox: „Kuchen als Dankeschön ins Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr gebracht“
Foto: Fabienne Jox

Baden-Baden, 08.12.2025, Bericht: Redaktion Es ist wohl die einzig richtige Reaktion auf die Haushaltsperre der Stadt Baden-Baden. Fabienne Jox, Ortsvorsteherin von Haueneberstein, erinnert daran, dass es noch etwas anderes gibt als den allgegenwärtigen Staat.

Die Haushaltsperre sei «kein Hindernis für fröhliche Weihnachten», schreibt Fabienne Jox an die goodnews4-Redaktion. Haueneberstein habe den städtischen Weihnachtsbaum eingespart und ein eigenes Projekt verwirklicht. Die Ortsvorsteherin von Haueneberstein beschreibt die Aktion Weihnachtsbaum in Haueneberstein, die außer einem Tannenbaum noch einiges mehr als Lohn mitbrachte: Spaß und sozialer Zusammenhalt, von dem ansonsten meist nur theoretisch zu hören ist.

Die Feuerwehr habe einen vom Forstamt markierten Baum im Hauenebersteiner Wald gefällt und in der Ortsmitte aufgestellt. «Das war eine tolle Aktion und zum Abschluss habe ich einen Kuchen als Dankeschön ins Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr gebracht. Dort saßen wir noch kurz zusammen und ich bekam erzählt, dass es doch das ein oder andere Hindernis gab (der Baum blieb zunächst in einem anderen hängen) und wir konnten darüber schmunzeln und etwas fürs nächste Jahr lernen», berichtet Fabienne Jox.

 

Nachdem die gespendete Lichterkette angebracht war, haben die beiden örtlichen Kindergärten für den letzten Schliff gesorgt: «Beide Kindergärten hatten mit den Kindern Weihnachtsschmuck für den Baum gebastelt und letzte Woche dort angebracht. Gemeinsam haben die Bürgerinnen und Bürger (auch die Kleinsten) ein Projekt verwirklicht, das mich jedes Mal, wenn ich an dem Baum vorbeifahre, zum Lächeln bringt!», schreibt die Ortsvorsteherin. «Was aus der ‚Not‘ heraus als Rettungsaktion entstand, wurde zu einem Gemeinschaftsprojekt, das uns viel Freude bereitet hat. So haben wir quasi aus Zitronen Limonade gemacht. Ich hoffe, dass auch die Kinder viel Spaß beim Basteln und Zieren hatten und vor allem können sie stolz zeigen, wie sie den Ort verschönert haben.»




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