Arbeitslosenzahlen für Januar 2026
Sieben Prozent Arbeitslose in Baden-Baden – Arbeitsagentur Karlsruhe-Rastatt: „Erneuter Anstieg der Arbeitslosigkeit“

Baden-Baden, 31.01.2026, Bericht: Redaktion Von einem «erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresanfang» berichtet die Arbeitsagentur Karlsruhe-Rastatt, zu deren Bereich auch Baden-Baden gehört.
In Baden-Baden ist die Arbeitslosigkeit von Dezember auf Januar um 127 auf 2.142 Personen gestiegen. Das waren 112 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 7,0 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 7,5 Prozent. Dabei meldeten sich 488 Personen neu oder erneut arbeitslos, 35 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 368 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 9 Stellen auf 500 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 88 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 63 neue Arbeitsstellen, 3 weniger als vor einem Jahr.
Christine Groß-Herick, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt wird von der Arbeitsagentur zitiert: «Der zu Jahresbeginn übliche Anstieg der Arbeitslosigkeit wird aktuell durch die schwierige wirtschaftliche Lage verstärkt. Bereits im abgelaufenen Jahr hat der konjunkturelle Gegenwind den Arbeitsmarkt erheblich unter Druck gesetzt und auch im neuen Jahr sind die Herausforderungen gewaltig. Während der Anstieg der Arbeitslosigkeit die Arbeitslosenversicherung im SGB III betrifft, verzeichnen wir gleichzeitig einen Rückgang in den Jobcentern. Erfreulich ist, dass es zunehmend besser gelingt, auch Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, vielfach Menschen mit Fluchthintergrund, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Wir freuen uns, dass die vielfältigen Integrationsbemühungen, wie z.B. Sprachkurse und Qualifizierungsangebote der vier Jobcenter in unserer Region erfolgreich sind. Daher setzen wir auch 2026 auf Qualifizierungsangebote für unsere Kundinnen und Kunden. Ausbildung und Qualifizierung sind immer noch der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Denn auch in den nächsten Jahren bleibt der Fachkräftebedarf der Unternehmen eine Herausforderung.»
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