Sorge um Mercedes Benz-Werk Rastatt

Benz-Werk in Rastatt vor Ende der Verbrennermotoren – SPD-Bundestagsabgeordnete Katzmarek wendet sich an Konzernleitung

Benz-Werk in Rastatt vor Ende der Verbrennermotoren – SPD-Bundestagsabgeordnete Katzmarek wendet sich an Konzernleitung
Foto: goodnews4-Archiv

Rastatt, 29.06.2022, Bericht: Redaktion In einem Statement reagiert die Rastatter Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek, SPD, auf die Berichte, dass Mercedes-Benz bei den Modellen der A- und B-Klasse keine Verbrennermotoren mehr anzubieten plant.

Indirekt fordert die SPD-Politikerin die Konzernleitung dazu auf, dafür zu sorgen, dass der Standort Rastatt keine Einbußen hinnehmen muss und «als Teil des Transformationsprozesses auch künftig eine wichtige Rolle spielen wird».

Das Statement von Gabriele Katzmarek im Wortlaut:

«Wenn die Gerüchte stimmen, ist das eine zukunftsweisende Richtungsentscheidung für den Konzern. Tatsächlich müssen wir weg von der fossilen Antriebstechnologie und hin zur Elektromobilität. Die deutschen Automobilhersteller verfolgen diesen Weg konsequent und entwickeln auch Modelle, die mit Wasserstoff betrieben werden können. Für das hervorragend aufgestellte Benz-Werk in Rastatt geht es jetzt darum, sich als Produktionsstandort für eines dieser neuen, emissionsfreien Fahrzeugmodelle zu empfehlen.

 

Gemeinsam mit den Betriebsräten und den Gewerkschaften vor Ort werde ich mich in diesem Transformationsprozess in den kommenden Jahren auch persönlich für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze in meinem Wahlkreis einsetzen. Die Konzernleitung sollte aber schon jetzt mutig sein und ein Signal an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter senden, dass der Standort Rastatt als Teil des Transformationsprozesses auch künftig eine wichtige Rolle spielen wird.»


Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.