Aus dem Rathaus Baden-Baden
Bereich des Helbingfelsens im Visier – Schwerpunktkontrolle auf der Schwarzwaldhochstraße

Baden-Baden, 01.07.2026, Bericht: Rathaus Die Schwarzwaldhochstraße zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, hat die Stadt Baden-Baden am Samstag, 27. Juni, wieder eine Schwerpunktkontrolle im Bereich des Helbingfelsens durchgeführt.
Im Rahmen der Kontrolle wurde zwischen 10.30 Uhr und 18 Uhr in beide Fahrtrichtungen die Geschwindigkeit gemessen. Von 11 bis 12 Uhr wurden in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizei und dem Polizeirevier Baden-Baden gezielt Fahrzeuge gestoppt, die talwärts unterwegs waren und bei denen zuvor ein Verstoß festgestellt worden war.
Die betroffenen Verkehrsteilnehmer wurden auf den Parkplatz am Helbingfelsen geleitet und dort kontrolliert. Im Fokus standen sowohl Pkw als auch Motorräder. Auch ausländische Verkehrsteilnehmer wurden bei Verstößen miteinbezogen.
«Leider halten sich auf Schwarzwaldhochstraße nicht immer alle an die Spielregeln. Aber gerade wo viele Menschen unterwegs sind, ist gegenseitige Rücksicht besonders wichtig. Deshalb kontrollieren wir regelmäßig, um das Bewusstsein für sicheres Fahren zu stärken», macht Bürgermeister Tobias Krammerbauer die Notwendigkeit der Maßnahme deutlich.
Insgesamt wurden dabei 119 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Kontrolliert wurde in einem Streckenabschnitt, in dem Tempo 50 gilt. Besonders auffällig war ein PKW-Fahrer, der mit 91 Kilometern pro Stunde bergab fast doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war.
Für die Stadt steht dabei nicht das Ahnden von Verstößen im Vordergrund, sondern die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, wie Bürgermeister Krammerbauer erklärt: «Sicherheit steht für uns an erster Stelle. Wir wollen einen Beitrag dazu zu leisten, die Schwarzwaldhochstraße sicherer zu machen. Davon profitieren alle, ob auf zwei oder vier Rädern, ob Einheimischen oder Gästen.»
Die Strecke gilt seit Jahren als Unfallschwerpunkt, vor allem für Motorradfahrer. Immer wieder kommt es auf dem kurvenreichen Abschnitt zu schweren Unfällen. Ein deutliches Zeichen wurde bereits im Mai 2024 mit der Einrichtung des sogenannten «Schweigekilometers» gesetzt.
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