Ziemlich grüne Radwege
Fahrradstadt Baden-Baden mit Tücken – „Stadtradeln“-Aktion nicht für alle Bürger ein Vergnügen

Bericht von Reyhan Celik
13.07.2020, 00:00 Uhr
Baden-Baden So ganz ernst nimmt das Baden-Badener Rathaus seine selbstgesteckten Ziele als Fahrradstadt nicht. Wie den Bürgern das «Stadtradeln» Vergnügen bereiten soll, wenn die Radwege mit Pflanzen zugewachsen und mit Autos zugeparkt sind, fragt goodnews4-Leser Richard Seiert.
Richard Seiert stand in der Beuerner Straße, auf Höhe des ehemaligen Gasthauses Waldhorn, plötzlich mit seinem Fahrrad in der Botanik. Dort haben die Radfahrer keine Möglichkeit, auf dem für sie vorgesehenen Weg zu radeln und müssen auf die Autospur ausweichen. So wird es für die Bürger in Lichtental nicht einfach an der «Stadtradeln»-Aktion, die seit dem 1. Juli läuft, teilzunehmen. Über einen Zeitraum von drei Wochen sollen die teilnehmenden Radfahrer möglichst viele Kilometer im Alltag radeln. «Mit Spaß und Begeisterung am Radfahren sollen zahlreiche Radlerinnen und Radler für ein besseres Klima und mehr Radverkehr in die Pedale treten», wirbt die Stadtverwaltung auf Ihrer Homepage. Auch Oberbürgermeisterin Margret Mergen sah noch im April 2018 zur Eröffnung der Fahrradstraße in der Lichtentaler Allee im goodnews4-VIDEO-Interview eine große Zukunft für Baden-Baden als Fahrradstadt.
Das Schreiben von Richard Seiert im Wortlaut:
Liebe Redaktion,
unter diesen Umständen macht «Stadtradeln» richtig Spaß. Der Radweg auf der einen Seite ist zugewachsen – so wie öfters in den letzten Jahren – und auf der anderen Seite ist der Radweg zugeparkt.
Siehe Bilder im Anhang. Sie dürfen gerne darüber berichten.
Mit freundlichen Grüßen
Richard Seiert
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