Runder Tisch soll Lösung finden

So könnte aus der A5-Anbindung Baden-Airpark etwas werden – Naturschutzverbände, Bürgerinitiative und Regierungspräsidium Karlsruhe an einem Tisch

So könnte aus der A5-Anbindung Baden-Airpark etwas werden – Naturschutzverbände, Bürgerinitiative und Regierungspräsidium Karlsruhe an einem Tisch
Eine bessere FKB-Anbindung und die Verkehrsentlastung der anliegenden Gemeinden wird schon lange gewünscht. Foto: Archiv

Rastatt, 26.03.2022, Bericht: Redaktion Zum Auftakt des Runden Tisches zur Verkehrsanbindung des Baden-Airparks habe Landrat Christian Dusch vergangenen Montag Vertreter der Anliegergemeinden, des Zweckverbands Söllingen, des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Naturschutzverbände, der Bürgerinitiative BIGH und weitere Institutionen wie die Baden-Airpark GmbH eingeladen.

Das Ziel sei, «eine Verbesserung der Anbindung des Baden-Airparks an das übergeordnete Straßennetz zu erreichen sowie die anliegenden Gemeinden vom Verkehr zu entlasten», heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes Rastatt. «Der Austausch zur Anbindung des Flughafens war konstruktiv und stimmt mich zuversichtlich», wird Landrat Dusch zitiert. «Hinsichtlich der Lösungsfindung ist eine ergebnisoffene Herangehensweise wichtig. Das heißt, es gibt keine Vorfestlegung auf eine bestimmte Variante der Anbindung. Es ist unsere erste Priorität, Grundlagen für eine spätere politische Entscheidung auszuarbeiten.»

 

Im Ergebnis der Sitzung sei von den Teilnehmern einstimmig die vorgeschlagene Arbeitsstruktur, welche aus einem Arbeitskreis und drei Arbeitsgruppen bestehe, und der Sitzungszeitplan für das Jahr 2022 mit insgesamt neun Sitzungen und eine externe Moderation beschlossen worden.

Der Fokus der Arbeiten liege auf der Erstellung einer Bewertungs-Matrix, «mit der alle Varianten transparent und vergleichbar beurteilt werden können», erklärte das Landratsamt weiter. Sie werde «Kriterien aus den Bereichen Verkehr, Natur- und Umweltschutz, Soziales und Ökonomie enthalten». Der Arbeitskreis und die Arbeitsgruppen sollen «im ständigen Austausch und Wechsel» tagen. Es werde angestrebt bis spätestens 2024 einen Abschlussbericht zu erarbeiten, «der im besten Fall politischen Entscheidern eine Vorzugsvariante aufzeigt».


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