SPD-Fahrradtour
Tiefsinniger Baden-Badener SPD-Stadtrat Werner Schmoll – „Bei schönem Wetter kann jeder radeln“

Baden-Baden, 04.06.2024, Bericht: Redaktion «Bei schönem Wetter kann jeder radeln», kommentiert der Baden-Badener Stadtrat Werner Schmoll tiefsinnig deutbar die «kommunalpolitischen Fahrradtour» der SPD-Fraktion am vergangenen Samstag.
In Geroldsau hatten sich um 14 Uhr gerade mal eine Handvoll Teilnehmer bei Wind und Wetter eingefunden, um die Tauglichkeit von Baden-Baden als Fahrradstadt zu überprüfen. Die Erkenntnisse der nassen Fahrt fasste Stadtrat Werner Schmoll in einem Prüfbericht zusammen.
Die Mitteilung von Werner Schmoll vom 3. Juni 2024 im Wortlaut:
Bereits bei den ersten Kilometern bis nach Lichtental war das Fehlen eines sicheren Radwegs zu monierten. Lediglich ein kleines Teilstück bis zur Geroldsauer Mühle ist mit einem Schutzstreifen versehen.
Auch die lange versprochene «Rad-Allee» ab der Geroldsauer Mühle lässt viel Luft nach oben. Der kombinierte Rad-Fußweg auf der Sägmüller Matte endet in Höhe des Ausweichparkplatzes beim Forstamt in einem Schotterplatz mit großen Schlaglöchern, derzeit natürlich mit Wasser reichlich gefüllt, bevor man dann wieder ohne Radweg bis zum Klosterplatz gelangt.
Den nächsten Halt auf der Fieserbrücke nahmen die Teilnehmer zum Anlass, die derzeitige Rad- und Fußweglösung auf dem neu geschaffenen Platz für gut zu befinden, viele Varianten zur Streckenführung gab es hingegen auf der Höhe des Festspielhauses. Hier brachte der teilnehmende ADFC- Vorsitzende Ralf Neininger einige Ideen ins Spiel, die jedoch der Verwaltung alle bereits vorliegen.
Natürlich bot der Verfassungsplatz als «kritische Radengstelle» genügend Raum für Planungsideen und Umsetzungsmöglichkeiten. Hier waren sich die teilnehmenden Fraktionsmitglieder mit dem ADFC einig, dass die Querung des Platzes, sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer eine unbedingte Änderung benötigt. Mit dem neunen Gemeinderat und einem neuen zuständigen Dezernenten sollen hier im Herbst neue Vorschläge an die Verwaltung herangetragen werden.
Vorbei an der neuen Fahrradzählstation mit bereits über 42.000 Radlern in der Anzeige bekräftigten alle Beteiligten, dass es sich weiter lohnt, für eine gute Radinfrastruktur einzustehen.
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