Aus dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg

Umsatzeinbruch im Kraftfahrzeughandel – 17,7 Prozent minus zum Vorjahrsmonat März

Umsatzeinbruch im Kraftfahrzeughandel – 17,7 Prozent minus zum Vorjahrsmonat März
Der Umsatz im baden-württembergischen Kraftfahrzeughandel ging im März 2020 um 17,7 Prozent zurück. Foto: Archiv

Stuttgart, 10.06.2020, Bericht: Statistisches Landesamt Nach vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik im Kfz-Handel, einschließlich Instandhaltung und Reparatur, ging der Umsatz im baden-württembergischen Kraftfahrzeughandel im März 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 16,6 Prozent und real um 17,7 Prozent zurück.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, blieb im gleichen Zeitraum die Zahl der Beschäftigten des Kraftfahrzeughandels, Vollzeitbeschäftigte wie Teilzeitbeschäftigte, mit jeweils +0,4 Prozent nahezu konstant.

Die Corona-Krise prägt damit im März 2020 auch die Konjunkturdaten für den Kraftfahrzeughandel. Denn die Schließung von Einzelhandelsverkaufsstellen Mitte März und Verhaltensänderungen der Konsumenten trafen auch den stationären Fahrzeughandel. Autohäuser durften zwar weiter Servicedienstleistungen wie Wartung und Reparaturen anbieten, im Ladengeschäft aber keine Fahrzeuge mehr verkaufen. Der Online-Handel und auch der Verkauf via Telefon waren weiter erlaubt.

Im «Handel mit Kraftwagen» brachen die Umsätze um über ein Fünftel ein (nominal: −21,2 Prozent; real: −22,5 Prozent), im «Handel mit Kraftwagenteilen und –zubehör» (nominal: −8,5 Prozent; real: −8,5 Prozent) und im «Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern» (nominal: −7,8 Prozent; real: −9,2 Prozent) um jeweils knapp ein Zehntel. In der «Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen» (nominal: −3,1  Prozent; real: −4,7 Prozent) waren die Umsatzeinbußen weniger ausgeprägt.

Hinsichtlich der Beschäftigtenentwicklung zeigten sich die Wirtschaftsgruppen des Kraftfahrzeughandels im März 2020 uneinheitlich: Zuwächsen im «Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern» (+2,6 Prozent) und im «Handel mit Kraftwagen» (+1,4 Prozent) stehen Rückgänge bei «Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen» (−0,2 Prozent) und bei «Handel mit Kraftwagenteilen und –zubehör» (−2,0 Prozent) gegenüber.


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